SuS 21 Oberhausen kann den Sekt kalt stellen. Der A-Ligist aus der „Centro-Stadt“ hat elf Spieltage vor Saisonende einen komfortablen Elf-Punkte-Vorsprung auf den zweiten Tabellenplatz. Seit 14 Spielen ist die Mannschaft von SuS-Trainer Michael Schneider ungeschlagen, die letzten sechs Partien wurden allesamt gewonnen. Es müsste schon etwas Außergewöhnliches passieren, sollte es mit dem Bezirksliga-Aufstieg nicht klappen.

A-Ligist SuS 21 Oberhausen kann den Sekt kalt stellen

"Die Meisterschaft nicht zu früh feiern"

Thomas Ziehn
09. März 2007, 11:22 Uhr

SuS 21 Oberhausen kann den Sekt kalt stellen. Der A-Ligist aus der „Centro-Stadt“ hat elf Spieltage vor Saisonende einen komfortablen Elf-Punkte-Vorsprung auf den zweiten Tabellenplatz. Seit 14 Spielen ist die Mannschaft von SuS-Trainer Michael Schneider ungeschlagen, die letzten sechs Partien wurden allesamt gewonnen. Es müsste schon etwas Außergewöhnliches passieren, sollte es mit dem Bezirksliga-Aufstieg nicht klappen.

„Wir sind zufrieden mit dem aktuellen Stand“, strahlt Schneider, „jedoch warne ich davor, die Meisterschaft schon frühzeitig zu feiern. Ich bin so etwas wie ein Berufspessimist und versuche so, die Spieler auf dem Boden zu halten.“ Vor der Rückkehr in die Bezirksliga warten auf die Schneider-Elf noch harte Wochen.

Zuletzt revanchierte sich SuS für die bisher einzige Saisonniederlage. Arminia Klosterhardt II wurde 5:2 nach Hause geschickt nachdem das Hinspiel 2:3 verloren ging. „Ein enorm wichtiger Sieg“, so Schneider, „es war eines der wenigen Spiele, wo wir nicht als Favorit in die Partie gegangen sind und meine Mannschaft hat das mit Bravour gemeistert.“ SuS 21 Oberhausen hat in der Liga die meisten Tore erzielt (55) sowie die wenigsten kassiert (21). „Unser Spiel nach vorne ist ganz klar unsere Stärke. Ich habe aber auch nichts dagegen, wenn wir hinten zu null spielen“, erklärt Schneider seine Spielphilosophie.

Ein weiterer Baustein des Erfolges. Schneiders gutes Verhältnis zum Vorstand. „Der gesamte Führungsbereich arbeitet akribisch, um den Verein voran zu bringen. Das sportliche Sagen liegt dabei allein bei mir. Der Vorstand steht bei allen Entscheidungen hinter mir.“ Trotzdem der Aufstieg noch nicht in trockenen Tüchern ist, werden bereits auf allen Ebenen Kontakte geknüpft. „Es sieht ganz gut aus, dass wir im nächsten Jahr eine schlagkräftige Truppe beisammen haben werden. Namen kann ich zu diesem Zeitpunkt nicht nennen“, gibt Schneider keine Wasserstandsmeldungen ab.

Schneiders Werdegang ist eng verknüpft mit Hans-Günter Bruns, derzeit Trainer des Oberligisten RW Oberhausen. „Beim FC Sardegna 71 Oberhausen habe ich vier Jahre unter Bruns gespielt. Wir sind sogar in die Verbandsliga aufgestiegen. Er hat mich geprägt. Bei seinen Ansprachen habe ich immer genau zugehört und mir viel von ihm abschauen können. Er war wohl der beste Trainer, unter dem ich gespielt habe“, erinnert sich Schneider.

Am Sonntag (15.00 Uhr) gastieren die Oberhausener beim Tabellenvorletzten SV Vorwärts 08 Bottrop. „Das sind die schwersten Spiele“, glaubt Schneider, „Vorwärts steckt tief im Abstiegskampf und wird um jeden Meter kämpfen. Wir müssen Geduld haben und auf unsere Chancen warten.“

Autor: Thomas Ziehn

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