Rückblick! Sechster Spieltag der Hinrunde. Der Tabellenführer TuRa erwartet den Zweiten der Liga Sterkrade 06/07 zum Topspiel. Am Ende gewinnen die Hausherren mit 3:0. „Das Match war aber viel enger, als es das Ergebnis aussagt. Die Oberhausener hatten sich durch zwei Gelb-Rote Karten selbst geschwächt“, erinnert sich Ralf Kessen, „und viel einfacher wird es auch im Rückspiel nicht.

STERKRADE/TURA: Kessen will „vorlegen“

Wißel: „Haben nichts zu verlieren“

08. März 2007, 19:01 Uhr

Rückblick! Sechster Spieltag der Hinrunde. Der Tabellenführer TuRa erwartet den Zweiten der Liga Sterkrade 06/07 zum Topspiel. Am Ende gewinnen die Hausherren mit 3:0. „Das Match war aber viel enger, als es das Ergebnis aussagt. Die Oberhausener hatten sich durch zwei Gelb-Rote Karten selbst geschwächt“, erinnert sich Ralf Kessen, „und viel einfacher wird es auch im Rückspiel nicht.

Bis auf den Sturm sind alle geblieben. Trotzdem haben die immer noch gute Akteure, auch das Mittelfeld kann Tore schießen.“ Im letzten Jahr hatte TuRa beide Partien gegen Sterkrade verloren. Da kann es aus Duisburger Sicht eigentlich nur besser werden.

„Und wir haben eigentlich nichts zu verlieren, wenn wir am Samstag gegen sie antreten. Da kann sich meine junge Truppe richtig austoben“, resümiert Dirk Wißel, Trainer der Spielvereinigung, „TuRa kann sich eigentlich nur selbst schlagen, zumindest von den Namen her, die allesamt Verbands- oder Oberliga gespielt haben.“ Dann dürfen aber nicht wieder solche individuellen Patzer wie im Match gegen Walbeck passieren, als Sterkrade klar mit 1:3 verlor. „Alle drei Tore haben wir dem Gegner aufgelegt", ärgerte sich der 06/07-Coach immer noch, „wir hatten 80 Prozent Ballbesitz, aber Walbeck die besseren Chancen. Sie haben unsere Fehler bitter bestraft. Gegen TuRa wird die Mannschaft anders auflaufen.“

Verzichten muss er dabei auf Jan Joormann, der sich das Schlüsselbein gebrochen hat und für den die Saison beendet ist. Wißel: „Ganz bitter. Vor allem, weil es erneut einen Stürmer getroffen hat.“ Bei den Duisburgern fällt „Mucki“ Tebeck mit einer Schienbeinprellung aus, der Einsatz von Dejan Lazovic ist wegen Rückenproblemen fraglich. „Wir werden auf jeden Fall offensiv agieren, auch wenn wir so hinten anfällig sind, um wieder einmal für die Verfolger aus Moers vorzulegen“, erklärt Kessen, „so sind die Mannen um Siggi Sonntag in Zugzwang. Dazu müssen wir aber in Oberhausen erfolgreich spielen und gewinnen.“

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