Audi und Mercedes machen Appetit auf die DTM-Saison 2007: Während die Ingolstädter am Montagabend vor 300 geladenen Gästen einen Hauch von Renn-Atmosphäre ins Deutsche Museum in München zauberten, enthüllten die Rivalen aus Stuttgart ihre neue AMG-Mercedes C-Klasse am Dienstag vor den Augen der Weltpresse beim Genfer Autosalon.

Audi und Mercedes machen Appetit auf die DTM

Neue C-Klasse in Genf enthüllt

06. März 2007, 16:53 Uhr

Audi und Mercedes machen Appetit auf die DTM-Saison 2007: Während die Ingolstädter am Montagabend vor 300 geladenen Gästen einen Hauch von Renn-Atmosphäre ins Deutsche Museum in München zauberten, enthüllten die Rivalen aus Stuttgart ihre neue AMG-Mercedes C-Klasse am Dienstag vor den Augen der Weltpresse beim Genfer Autosalon.

Dabei hatte die 24-jährige Mercedes-Werksfahrerin Susie Stoddart (Großbritannien) die ehrenvolle Aufgabe, die Rennversion der neuen C-Klasse gemeinsam mit Konzernchef Dieter Zetsche vorzustellen. In der am 22. April in Hockenheim beginnenden neuen Saison der Deutschen Tourenwagen-Meisterschaft wird Stoddart aber im neuen Silberpfeil sitzen.

Die vier aktuellen Autos sind für Titelverteidiger Bernd Schneider (St. Ingbert/42), den zweimaligen Formel-1-Weltmeister Mika Häkkinen (Finnland/38), DTM-Vizemeister Bruno Spengler (Kanada/23) sowie den Briten Jamie Green (24) vorgesehen. `Die C-Klasse kann in ihrer DTM-Geschichte mit Recht als Champions-Klasse beschrieben werden, denn kein anderes Modell hat ähnlich viele Rennen und Meisterschaften gewonnen. Darauf wollen wir mit der neuen Renn-C-Klasse aufbauen und dafür sorgen, dass die Geschichte der Rennerfolge um ein Kapitel erweitert wird´, sagte Mercedes-Benz Motorsportchef Norbert Haug in Genf.

Der neue Renn-Tourenwagen der Stuttgarter ist aus der dritten Generation der C-Klasse abgeleitet und soll eine Erfolgsgeschichte fortschreiben. Die C-Klasse ist mit 54 Siegen in 106 DTM- und ITC-Rennen bis einschließlich 2006 das erfolgreichste Auto in der populärsten Tourenwagenserie Europas. Die `Sternpiloten´ holten damit insgesamt vier Meistertitel.

Audi will den Schwaben in diesem Jahr mit dem überarbeiteten A4 DTM den Titel aber wieder abjagen. Ohne den früheren Formel-1-Piloten Heinz-Harald Frentzen (Mönchengladbach), dafür aber mit einem verjüngten und hoch motiviertem Fahrerkader sowie bewährten Teams. In den beiden ehemaligen Porsche-Piloten Lucas Luhr (Koblenz/27) und Mike Rockenfeller (Neuwied/23) sowie dem Franzosen Alexandre Premat (24) hat Audi gleich drei neue Werksfahrer verpflichtet. Die Neuzugänge werden ebenso wie Christian Abt (Kempten) einen Audi A4 des Jahrgangs 2006 fahren.

Die vier neuen Audi A4 DTM der jüngsten Generation pilotieren Le-Mans-Rekordgewinner Tom Kristensen (Dänemark/39), der frühere DTM-Champion Mattias Ekström (Schweden/28), Martin Tomczyk (Rosenheim/25) und Timo Scheider (Altach/28). `Ein Mix aus routinierten und hungrigen Piloten soll dafür sorgen, dass wir jetzt wieder an der Reihe sind. Die ersten Testfahrten mit unserem weiterentwickelten, neuen Audi A4 DTM verliefen viel versprechend.

`Wir sind hoffnungsvoll, den Titel nach Ingolstadt zurückholen zu können´, sagte Audi-Sportsportchef Dr. Wolfgang Ullrich dem sid. Audi hofft in seiner 20. DTM-Saison seit 1984 auf den fünften Titel. Erstmals öffentlich begutachten können die DTM-Fans die neuen Renner am 15. April in Düsseldorf. Dort findet eine Woche vor dem Saisonstart in Hockenheim die offizielle DTM-Saisonpräsentation statt. Dabei werden die Boliden wie im Vorjahr für Renn-Fieber auf der berühmten Königsallee sorgen.

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