DSV 1900 – K`HARDT 1:0

Meyer: „Emotionslos“

04. März 2007, 09:03 Uhr

Der DSV siegt auch im zweiten Spiel der Rückrunde! Bei nasskalten und widrigen äußeren Bedingungen gewinnt die Kessen-Elf knapp mit 1:0 (1:0) gegen schwache und temperamentlose Klosterhardter, die über die ganzen 90 Minuten nicht einmal gefährlich vor dem 1900er Gehäuse auftauchten.

Hinzu kam, dass der tiefe Rasen gerade den spielerisch guten Oberhausenern wenig Spielraum für ihre Stärken gab.
„So war es natürlich kein schönes Spiel, eher ein reiner Arbeitssieg, den meine Mannschaft da eingefahren hat. Aufgrund unserer Bemühungen und der Überlegenheit in der ersten Hälfte aber auch verdient. Drei Zähler, die sich das Team erkämpft hat“, bilanziert Jörg Kessen, der DSV-Coach nach der Partie.

In den ersten 45 Minuten spielten nur die Duisburger. Gianni Campanella und Zgjim Dautaj sorgten immer wieder für Gefahr in der Arminia-Abwehr. Folgerichtig dann auch der Führungstreffer in der 35. Spielminute. Neuzugang Dautaj nutzte nach einer Ecke die Verwirrung in der Klosterhardter Hintermannschaft und schob den Ball aus fünf Metern ins linke Eck. Das 1:0. Kurz vor dem Pausentee ist Campanella frei durch und verzieht nur knapp und verpasst das vorentscheidende 2:0. „Wenn wir da mit zwei, drei Toren in die Halbzeit gegangen wären, hätten wir uns auch beschweren können“, resümiert Achim Meyer, der Arminen Trainer.

Nach dem Wechsel das gleiche Bild: es spielten nur die Hausherren. Torchancen Mangelware. So bleibt es beim mageren 1:0 für den DSV. „Wir haben 90 Minuten überhaupt nicht stattgefunden, keine Laufbereitschaft gezeigt. Da müssen wir mehr leisten. Das war einfach nur emotionslos, was wir da gezeigt haben“, zieht Achim Meyer eine bittere Bilanz, „unsere einzige Tormöglichkeit resultierte aus einem Kopfball eines Duisburger Abwehrspielers. In der Hinrunde haben wir wenigstens noch auswärts gepunktet, das ist wohl auch vorbei. So gehen wir schweren und kritischen Zeiten entgegen.“

Besser sieht es da in Duisburg aus. „Wir sind Dritter der Liga, aber das ist nur eine Momentaufnahme. Rein rechnerisch ist uns der Klassenerhalt kaum noch zu nehmen, das ist viel wichtiger. Zurzeit haben wir halt einen Lauf, aber dieses Kompliment gebe ich gerne an die Mannschaft weiter, die ohne sechs Stammkräfte Woche für Woche gute Leistungen zeigt“, freut sich Jörg Kessen und der Tabellenstand gibt ihm recht: „Wir spielen zwar nicht spektakulär, aber erfolgreich. So kann es gerne bleiben.“

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