Björn Schlicke ist eigentlich kein Goalgetter, aber gegen Hansa Rostock zeigte er gleich doppelt seine Torjägerqualitäten. Ein Mal traf er dabei ins gegnerische Netz zur 1:0-Führung, ein weiteres Mal fälschte er in der Mauer stehend den Freistoss von Zafer Yelen unhaltbar per Kopf zum 1:1-Ausgleich ab. „Zwei Treffer habe ich noch nie einem Match erzielt“, erklärt er augenzwinkernd, „aber bitter ist es schon, dass der zweite Kopfball bei uns im Kasten landet.

MSV: Kapitän Björn Schlicke wirft die Niederlage nicht um

"Leistungs-Stand ist optimal“

28. Februar 2007, 19:57 Uhr

Björn Schlicke ist eigentlich kein Goalgetter, aber gegen Hansa Rostock zeigte er gleich doppelt seine Torjägerqualitäten. Ein Mal traf er dabei ins gegnerische Netz zur 1:0-Führung, ein weiteres Mal fälschte er in der Mauer stehend den Freistoss von Zafer Yelen unhaltbar per Kopf zum 1:1-Ausgleich ab. „Zwei Treffer habe ich noch nie einem Match erzielt“, erklärt er augenzwinkernd, „aber bitter ist es schon, dass der zweite Kopfball bei uns im Kasten landet.

So ist Fußball, wie haben verloren. Wenn es am Ende der Saison bei diesen beiden Niederlagen bleibt, bin ich sehr zufrieden.“
Viel mehr ärgerte sich der 26-Jährige über die vergebenen Einschussmöglichkeiten seiner Teamkollegen. „Wir haben uns sehr viele Chancen herausgespielt, aber leider daraus zu wenig gemacht. Dazu hatten wir in der ersten Hälfte eine kleine Phase, wo bei uns gar nicht viel ging und wir den Ausgleich bekommen. So geht das nicht. Da müssen wir cleverer werden. Danach sind wir wieder besser ins Match gekommen“, bilanziert der Abwehrrecke.

Der MSV fightete, doch ohne Erfolg. „Einen Punkt hätten wir sicherlich verdient gehabt, aber es hat nicht sollen sein. Letztendlich haben wir verloren, aber auch Hansa Rostock hat uns – wie auch schon im Hinspiel und auch sonst kein anderes Team in dieser Saison – nicht an die Wand gespielt“, blickt der ehemalige Kölner nach vorn, „darauf müssen und werden wir aufbauen. Wir sind weiterhin voller Selbstvertrauen, die Niederlage wirft uns nicht um und der Leistungs-Stand der Truppe ist optimal.“

Das ist auch bitter nötig. Am Sonntag muss der „Zebra“-Tross zum wiedererstarkten SC Freiburg, der seit sieben Partien ungeschlagen ist. „Auch da haben wir keine Angst und werden druckvoll und aggressiv zur Sache gehen“, ballt Schlicke die Faust. Und womöglich trifft er ja dann auch wieder...

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