Vorjahresfinalist Eintracht Frankfurt hat das prestigeträchtige Derby bei Kickers Offenbach für sich entschieden und kann erneut vom DFB-Pokal-Endspiel in Berlin träumen. Der viermalige Cupsieger gewann das Viertelfinal-Duell beim Erzrivalen ohne Probleme mit 3:0 (1:0) und holte sich nach acht Punktspielen in Folge ohne Sieg zugleich Sebstvertrauen für den Abstiegskampf in der Fußball-Bundesliga. Zweitligist Offenbach scheiterte hingegen wie schon in der ersten Pokalrunde 2003 erneut am großen Nachbarn. Michael Fink (10.) erzielte nach einer Ecke des Österreichers Markus Weissenberger die frühe Führung.

Eintracht träumt nach Derbysieg wieder von Berlin

Klares 3:0 in Offenbach

27. Februar 2007, 22:31 Uhr

Vorjahresfinalist Eintracht Frankfurt hat das prestigeträchtige Derby bei Kickers Offenbach für sich entschieden und kann erneut vom DFB-Pokal-Endspiel in Berlin träumen. Der viermalige Cupsieger gewann das Viertelfinal-Duell beim Erzrivalen ohne Probleme mit 3:0 (1:0) und holte sich nach acht Punktspielen in Folge ohne Sieg zugleich Sebstvertrauen für den Abstiegskampf in der Fußball-Bundesliga. Zweitligist Offenbach scheiterte hingegen wie schon in der ersten Pokalrunde 2003 erneut am großen Nachbarn. Michael Fink (10.) erzielte nach einer Ecke des Österreichers Markus Weissenberger die frühe Führung.

Der Japaner Naohiro Takahara sorgte mit einem Doppelschlag (61., 72.) für die Entscheidung. Bei Dauerregen genügte den Frankfurtern vor 24.000 Zuschauern auf dem ausverkauften Bieberer Berg eine durchschnittliche Leistung zum Sieg. Sicherheit ins Spiel des Erstligisten brachte aber auch die frühe Führung nicht. Allerdings hätte Alexander Meier (22.) für das 2:0 sorgen können, schlug jedoch in aussichtsreicher Position über den Ball. Auf der Gegenseite hatte Dino Toppmöller (27.) die Chance zum Ausgleich, verfehlte aber mit einem Linksschuss knapp das Tor. Zudem entschärfte Eintracht-Schlussmann Oka Nikolov, der erneut den verletzten Stammkeeper Markus Pröll vertrat, einen Kopfball von Stephan Sieger (14.).

Bei den Frankfurtern hatte Friedhelm Funkel die Mannschaft erneut umgebaut und im Vergleich zum 1:3 im Punktspiel beim Hamburger SV auf drei Positionen verändert. Der in der Liga zuletzt rotgesperrte Schweizer Linksverteidiger Christoph Spycher rückte ebenso in die Startelf wie Mittelfeldspieler Meier und Stürmer Michael Thurk. Der wiedergenesene Ioannis Amanatidis saß hingegen noch nicht einmal auf der Bank, nachdem sich der Grieche mit Funkel überworfen haben soll. Offenbachs Coach Wolfgang Frank hatte zwei Veränderungen vorgenommen. Der Ex-Frankfurter Lars Weißenfeldt spielte ebenso von Beginn an wie der in der Winterpause verpflichtete Ex-Nationalspieler Marco Reich, der allerdings kaum gelungene Aktionen hatte und in der zweiten Halbzeit folgerichtig ausgewechselt wurde.

Direkt nach dem Seitenwechsel vergab Albert Streit zunächst die große Chance zur Vorentscheidung, als er bereits OFC-Keeper Cesar Thier ausgespielt hatte, jedoch aus spitzem Winkel am Tor vorbei schoss. Danach machte Takahara aber alles klar. OFC-Coach Wolfgang Frank analysierte: "Die Eintracht hat ein gutes Spiel gemacht und früh die Führung erzielt, so etwas spielt dem Gegner in die Karten."
Eintracht-Trainer Friedhelm Funkel bilanzierte: "Wir können Pokal und Bundesliga trennen. Heute war Offenbach wichtig, wir können nach Berlin kommen, wir freuen uns sehr über den Sieg." Ab sofort zählt aber nur noch Hannover und die Bundesliga am Samstag, da geht es gegen den Abstieg, aber wir werden nicht absteigen."

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