EM-Gastgeber Schweiz kann ab Donnerstag im Kampf gegen Fußball-Hooligans auf die neue Datenbank Hoogan zurückgreifen. Darin sind Personen erfasst, die als gewaltbereit eingestuft werden. Seit dem 1. Januar können die kantonalen Behörden gegen Hooligans Maßnahmen ergreifen, die von einer Meldepflicht bis hin zu Ausreiseverboten reichen. Die Strafen können gegen Jugendliche ab 12 Jahren verhängt werden, Personen ab 15 Jahren können für bis zu 24 Stunden in Polizeigewahrsam genommen werden.

EM-Gastgeber Schweiz mit Datenbank gegen Hooligans

27. Februar 2007, 18:33 Uhr

EM-Gastgeber Schweiz kann ab Donnerstag im Kampf gegen Fußball-Hooligans auf die neue Datenbank Hoogan zurückgreifen. Darin sind Personen erfasst, die als gewaltbereit eingestuft werden. Seit dem 1. Januar können die kantonalen Behörden gegen Hooligans Maßnahmen ergreifen, die von einer Meldepflicht bis hin zu Ausreiseverboten reichen. Die Strafen können gegen Jugendliche ab 12 Jahren verhängt werden, Personen ab 15 Jahren können für bis zu 24 Stunden in Polizeigewahrsam genommen werden.

Die von den Behörden gegen Hooligans verhängten Massnahmen sind ebenfalls in der Datenbank erfasst. Bis Ende des Jahres sollen im Hinblick auf die Euro 2008 in der Schweiz und Österreich alle Kantonspolizeien sowie das Grenzwachtkorps Zugang zu Hoogan erhalten. In die Datenbank fließen auch ausländische Informationen ein.

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