Mit seinem Schlag in das Gesicht von Fußball-Nationalspieler Bernd Schneider hat der Brasilianer Lincoln den Bundesliga-Spitzenreiter Schalke 04 im Kampf um die deutsche Meisterschaft erheblich geschwächt. Der Spielmacher der Knappen wurde vom Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) für fünf Punktspiele gesperrt. Lincoln ist Wiederholungstäter, denn nach seiner Spuckattacke gegen den Stuttgarter Thomas Hitzlsperger im Ligapokal-Finale 2005 war er schon einmal für vier Wochen gesperrt worden. Das Sportgericht sah im aktuellen Fall Lincoln den Tatbestand einer `Tätlichkeit gegen den Gegner nach einer zuvor an ihm begangenen sportwidrigen Handlung´ erfüllt.

Wiederholungstäter Lincoln für fünf Spiele gesperrt

Schalke akzeptiert Urteil

27. Februar 2007, 15:00 Uhr

Mit seinem Schlag in das Gesicht von Fußball-Nationalspieler Bernd Schneider hat der Brasilianer Lincoln den Bundesliga-Spitzenreiter Schalke 04 im Kampf um die deutsche Meisterschaft erheblich geschwächt. Der Spielmacher der Knappen wurde vom Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) für fünf Punktspiele gesperrt. Lincoln ist Wiederholungstäter, denn nach seiner Spuckattacke gegen den Stuttgarter Thomas Hitzlsperger im Ligapokal-Finale 2005 war er schon einmal für vier Wochen gesperrt worden. Das Sportgericht sah im aktuellen Fall Lincoln den Tatbestand einer `Tätlichkeit gegen den Gegner nach einer zuvor an ihm begangenen sportwidrigen Handlung´ erfüllt.

Schalke hat das Urteil bereits akzeptiert, der Richterspruch ist damit rechtskräftig. Lincoln hatte am vergangenen Sonntag nach dem Schlusspfiff der Partie zwischen Schalke und Bayer Leverkusen (0:1) die Rote Karte von Schiedsrichter Manuel Gräfe (Berlin) gesehen, weil er Schneider mit der Hand ins Gesicht geschlagen hatte. Schneider, der nach der Attacke zu Boden ging, soll Lincoln zuvor mit dem Satz `und du willst ein Brasilianer sein´ provoziert haben.

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