W. HERNE - VfL bietet El Nounou einen Job, auch Sürgit wackelt

tr
23. Dezember 2006, 10:09 Uhr

Die vorherrschende Angst in Herne, dass Samy El Nounou die Westfalia bereits in der Winterpause verlassen wird, ist in den Augen von SCW-Trainer Frank Schulz unbegründet.

Die vorherrschende Angst in Herne, dass Samy El Nounou die Westfalia bereits in der Winterpause verlassen wird, ist in den Augen von SCW-Trainer Frank Schulz völlig unbegründet: "Das ist völliger Unsinn. Es ist noch gar nichts entschieden, ob Samy wirklich gehen wird."

Fest steht aber, dass der VfL Bochum dem Goalgetter einen Job besorgen kann. "Er sucht seit seinem Studiumsabschluss eine Stelle im sportpsychologischen Bereich", erklärt Schulz. "Gerade auf diesem Gebiet hat der VfL andere Möglichkeiten als wir und Samy eine Halbtagsstelle angeboten." Doch die "Schloss-Herren" wollen die Sympathieträger nicht einfach ziehen lassen. Deshalb hat sich Dr. Ingo Paeske, Vorstandsmitglied vom Hauptsponsor "Haranni-Clinic" nun auch in diesen Fall eingeschaltet. "Er engagiert sich mit Hochdruck und versucht, etwas vergleichbares auf die Beine zu stellen", erklärt Schulz. "Fakt ist: Er ist noch nicht weg. Bochum will ihn zwar haben, aber wir kämpfen." Und auch das Gerücht, dass El Nounou bereits im Winter wechselt, sieht Schulz aus dem Land der Fabeln geholt. "Samy wird die Saison auf jeden Fall bei uns zu Ende bringen."

Während im Fall El Nounou noch keine Einigkeit herrscht, steht der Verein auch in Sachen Hasan Sürgit derzeit im Regen: "Er muss aus beruflichen Gründen kürzer treten, kann also nicht mehr regelmäßig trainieren", runzelt Schulz die Stirn. "Ich suche noch ein detailliertes Gespräch mit Hasan, doch wenn sich diese Einschätzung bestätigt, brauche ich noch dringend einen defensiven Mittelfeldspieler." Die besinnliche Weihnachtszeit fällt in Herne damit ein wenig hektischer aus, denn auch in Sachen Liga-Neuformierung, die in der kommenden Spielzeit ansteht, drückt Schulz auf die Tube. "Der Verein muss sich schnellstens Gedanken machen und die Planungen aufnehmen, denn wenn das erst im Februar oder März geschieht, sind wir die Letzten. Und das darf uns nicht passieren."

Autor: tr

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