VfR Krefeld-Fischeln: Es brauchte ein bisschen Zeit, bis die Truppe von Trainer Dieter Hußmanns in Schwung kam.

Landesliga Niederrhein 2 – Ein Halbjahres-Rückblick

Fischeln brauchte Zeit

kru
11. Januar 2007, 16:22 Uhr

VfR Krefeld-Fischeln: Es brauchte ein bisschen Zeit, bis die Truppe von Trainer Dieter Hußmanns in Schwung kam.

VfR Krefeld-Fischeln: Es brauchte ein bisschen Zeit, bis die Truppe von Trainer Dieter Hußmanns in Schwung kam. Diese Tatsache hatte der Coach jedoch schon verausgesehen, bevor das erste Mal der Ball rollte. "Unsere Vorbereitung verlief sehr bescheiden. Damit kann man wohl auch begründen, dass wir erst zum Ende hin richtig konstante Leistungen gezeigt haben", erklärt Hußmanns, der nun mit seinem Team einen Vorsprung von zwei Zählern auf den SC West herausgearbeitet hat. Zudem wurden Sebastian Hahn und Michael Bahl von Siegfried Materborn verpflichtet. "Das sind zwei Jungs, die uns auf Anhieb weiterbringen", freut sich Hußmanns über die Nuezugänge.

SC Düsseldorf-West: So hatte sich Olaf Ketzer sein erstes halbes Jahr an der Seitenlinie sicher nicht vorgestellt. Durchwachsene Leistungen, dadurch ein zwischenzeitlicher Rückfall ins Landesliga-Mittelfeld und schließlich die Suspendierungen zweier Spieler machten es dem Neu-Coach nicht einfach. "Aber mittlerweile sind wir ganz eng zusammengerückt, nachdem wir die Unruhen vom Anfang beiseite geräumt haben. Das zahlt sich jetzt aus", erklärt Ketzer. Und somit wurde der SC West doch der erste Verfolger des VfR Krefeld-Fischeln, da man sich immer mehr steigern konnte. Zudem wurde in der letzten Begegnung vor Weihnachten noch in den letzten Minuten ein Rückstand in einen Erfolg umgewandelt. Ketzer: "Bei aller Euphorie, die wir vor der Pause hatten, jetzt musste ein Punkt gesetzt werden.

BV 04 Düsseldorf: Immer wieder hatte BV 04-Coach Frank Zwiebler betont: "Es ist toll, dass wir oben mitspielen, aber Vereine wie VfR Fischeln oder SC West sind deutlich mehr in der Pflicht aufzusteigen als wir." Deshalb zeigt sich beim Linienchef auch Zufriedenheit: "Unsere Hinserie war auf jeden Fall in Ordnung, da gibt es gar nichts." Doch Zwiebler grübelt: "Hoffentlich ist das Nervenkostüm meiner Youngsters in Ordnung und wir halten uns dort oben." Das sah zumindest in der letzten Partie vor der Winterpause nicht so aus, schließlich gab man nach einer 4:1-Führung gegen den 1.FC Mönchengladbach den sicher geglaubten Sieg noch aus der Hand.

Linner SV: Es ist schon unglaublich, was der Linner SV für eine Hinrunde abgeliefert hat. Viel überraschender als der derzeitige fünfte Platz, ist eine Serie von 14 ungeschlagenen Matches. "Ich bin mit unserer Leistung hochzufrieden", macht Coach Josef Cherfi deutlich. "Dass wir jetzt 14 Mal nicht verloren haben, ist wirklich klasse." Man darf aus der Sicht der Krefelder gar nicht daran denken, wo man stehen könnte, wenn man nicht einen Fehlstart von drei Niederlagen hingelegt hätte.

SC Vatangücü Düsseldorf: Eigentlich hatte man genau so einen Hinrunden-Verlauf für den Aufsteiger voraussagen können. Doch dass zwischendurch Trainer Salih Öktener seinen Hut genommen hat, war so mit Sicherheit nicht geplant. Der neue Mann an Vatangücüs Seitenlinie heißt nun Güksel Senkaya, der sich sofort bei seinem Debüt mit einem 4:2-Erfolg super einführte. "Er hat auf Anhieb ein gutes Händchen bewiesen", lobte Hamit Uzun, Pressechef der Düsseldorfer den Coach, der nun in der Rückserie dafür sorgen soll, dass man auch am Ende über dem Strich steht.

Autor: kru

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