Nachdem sich der DSV 1900 in der Winterpause das Ja für einen Wechsel des ausgemusterten Jürgen Rominski vom GSV Moers holte, einigten sich nun auch beide Vereine finanziell.

DSV 1900: Rominski, Spettmann ja – Aksoy nein

ag
18. Januar 2007, 19:08 Uhr

Nachdem sich der DSV 1900 in der Winterpause das Ja für einen Wechsel des ausgemusterten Jürgen Rominski vom GSV Moers holte, einigten sich nun auch beide Vereine finanziell.

Nachdem sich der DSV 1900 in der Winterpause das Ja für einen Wechsel des ausgemusterten Jürgen Rominski vom GSV Moers holte, einigten sich nun auch beide Vereine finanziell. „Das Alter von 35 Jahren spielte überhaupt keine Rolle für uns. Ganz im Gegenteil, wir brauchen für die Jungen einen, der sie dirigiert. Dazu ist er sehr kopfballstark, kann Führungsspieler-Qualitäten übernehmen und zeigt auf dem Platz eine enorme Präsenz. Vier Jahre Kapitänsbinde in Moers sprechen für sich“, begründet der DSV-Coach die Transfer-Entscheidung. Mit Christian Spettmann (RS berichtete) von Hamborn 07 wurde eine weitere Personalie verpflichtet.

Viel schwieriger sind da die Verhandlungen um Ahmed Aksoy von Galatasaray Mülheim. „Wir wollen ihn gerne haben, er will sehr gern zu uns wechseln, aber leider ist er nicht abgemeldet. Also, geht es da um eine Ablösesumme. Wir können warten. Zur neuen Serie reicht uns dann auch aus“, verkündet Jörg Kessen. Die Rückrunde kann also starten. „Ich freue mich riesig darauf. Hinzu kommt, dass ich zum ersten Mal zum Beginn alle Mann an Bord habe. Außerdem haben wir, seitdem ich das Traineramt beim DSV innehabe, immer eine sehr gute zweite Halbserie gespielt“, gibt sich der DSV-Linienchef kämpferisch.

Was zum Ende der Saison kommt, weiß er selbst aber auch noch nicht. „Ich habe noch nicht mit den Vereinsoberen gesprochen. Irgendwann ist ja dieser gewisse beiderseitige Abnutzungseffekt da, aber ich bin für alles offen – auch hier beim DSV. In den letzten Jahren ist hier einiges aufgebaut worden und gewachsen. Als Trainer habe ich den Verein innerhalb von vier Jahren vom letzten Tabellenplatz in der Bezirksliga in die Landesliga geführt“, betont Kessen und fügt an: „Ich bin kein Typ für Mittelmaß, da bin ich anders gestrickt. Wenn ich wechseln wollte, dann würde ich auch zu einem ambitionierten Bezirksligisten gehen. Wichtig ist, dass sich eine Herausforderung für mich bietet.“ Ein zweites Jahr für den DSV in der Landesliga, wäre ein solcher Reiz. Kessen: „Warum nicht?! Mal sehen, was da noch geht.“

Autor: ag

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