Gegen einen direkten Konkurrenten im Kampf um den Verbleib in der Liga muss Glückauf Möllen zuhause etwas erreichen.

GA MÖLLEN: Höfer: „In der Pflicht, müssen punkten“

ag
03. Dezember 2006, 09:54 Uhr

Gegen einen direkten Konkurrenten im Kampf um den Verbleib in der Liga muss Glückauf Möllen zuhause etwas erreichen.

Gegen einen direkten Konkurrenten im Kampf um den Verbleib in der Liga muss Glückauf Möllen zuhause etwas erreichen. „Wir sind in der Pflicht und müssen unbedingt punkten. Sicherlich haben wir noch acht Zähler Vorsprung, aber wegen der Drei-Punkte-Regelung kann das plötzlich ganz schnell gehen. Das muss ich meinen Jungs vermitteln“, bilanziert Karl-Heinz Höfer, der GA-Coach. Die Dinslakener sind gut gestartet, spielten oben mit und nun ist seit Wochen Tristesse und Misserfolg an der Tagesordnung.

„Die Landesliga ist kein Selbstläufer. Nach dem guten Anfang folgte der Absturz. Zu Beginn nehmen einen die etablierten Klubs nicht für voll und das Selbstvertrauen nach dem Aufstieg ist da. Nun ist der Ligaalltag da und es gilt, den Spielern den Spiegel vorzuhalten“, erklärt Höfer. Ein Dreier im Heimspiel gegen Olympia Bocholt wäre ein Anfang. „Ali“ weiter: „Das ist aber nicht so einfach, weil wir viele Wechselschichtler im Team haben und ich dadurch selten mit dem kompletten Kader trainieren kann. Dies stört ungemein. Das ist aber enorm wichtig, um ein gewisse Hierarchie und Spielsysteme auszubilden.“

Mit Hakan Gül, Piere Hilbig und Lativ Dabak sind aber wieder drei Mann an Bord, die zusammen mit Marcel Aschendorff für diese Hierarchie sorgen können. „Ob wir nun elf Indianer oder elf Häuptlinge haben, wir müssen einfach aggressiver spielen und mit der Erfahrung einiger Leistungsträger unbedingt punkten. Das habe ich auch der Truppe beim letzten Training vermittelt. Alles andere kommt dann schon von alleine“, berichtet der Möllen-Trainer. Das Ziel ist und bleibt der Klassenerhalt. „Und deshalb beginnt unsere Saison nicht in der Rückrunde, sondern es muss gleich heute gegen Bocholt angepackt werden, um zu siegen.“

Autor: ag

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