GALAT. MÜLHEIM - Acht Zähler weg, 300 Euro Strafe

ag
20. November 2006, 11:26 Uhr

Das Warten hat sich gelohnt: die Fußball-Landesligisten GSV Moers, Duisburg 1900, TuS Fichte Lintfort und 1.FC Kleve II können sich über Punkte am grünen Tisch freuen.

Das Warten hat sich gelohnt: die Fußball-Landesligisten GSV Moers, Duisburg 1900, TuS Fichte Lintfort und 1.FC Kleve II können sich über Punkte am grünen Tisch freuen. Aus den Partien gegen Galatasaray Mülheim werden dem GSV Moers (2:2) und 1. FC Kleve II (1:1) zwei Zähler gutgeschrieben, der DSV 1900 (0:1) und Fichte Lintfort (1:3) erhalten sogar drei Punkte.

Die Begründung: Mülheims Akteur Burhan Erkis hatte von der Passstelle eine Spielberechtigung für Pflichtspiele ab dem 15. September 2006 erhalten. Dagegen hatte Galatasaray Beschwerde eingelegt, die am Samstag Morgen vor der Verbandsspruchkammer unter Leitung des Isselburgers Wilfried Loskamp verhandelt wurde. Diese stellte fest, dass die Beschwerde erst nach der vorgesehenen Frist von 14 Tagen erfolgte. Damit wurde sie von der VSK abgewiesen und Gruppenleiter Wolfgang Jades als spielleitende Stelle angewiesen, die sich daraus ergebenden Wertungen vorzunehmen. Da Erkis aber nicht nur gegen den GSV und Fichte eingesetzt wurden, wird nun auch die Begegnung gegen den 1. FC Kleve II mit drei Punkten und 2:0 Toren für die jeweiligen Gegner gewertet.

Zudem wird das auch mit 1:0 gewonnene Spiel der Mülheimer beim Duisburger SV 1900 in eine 0:2-Niederlage umgewandelt. Während Erkis hier nicht eingesetzt wurde, ließ Galatasaray da jedoch Abdessamad Laktab mitwirken, der ab dem 1. Juli 2006 allerdings einen Vertrag beim TSV Bruckhausen unterschrieben hatte und somit für die Mülheimer keine Spielberechtigung mehr besaß. Somit verliert das Team insgesamt acht Punkte und stürzte so mit den übrig gebliebenen sechs Zählern zunächst auf den vorletzten Tabellenplatz. Zudem erhielt der Klub 300 Euro Strafe. Doch Gala will Berufung einlegen. Mit dem „Last-Minute“-Sieg gegen den tabellenletzten aus Bocholt konnten sich die Mülheimer aber gestern wieder etwas Luft verschaffen.

Autor: ag

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