Die Arminen würden im Lokalduell gern jene Serie fortsetzen, die ihnen drei 1:0-Siege in Folge gegen die Tackenberger bescherte, ehe es zuletzt ein glattes 3:0 für die „Blauen“ am Volksgartenweg gab.

KL`HARDT-STERKRADE: Lokalduell mit offenem Ausgang

ag
19. November 2006, 11:03 Uhr

Die Arminen würden im Lokalduell gern jene Serie fortsetzen, die ihnen drei 1:0-Siege in Folge gegen die Tackenberger bescherte, ehe es zuletzt ein glattes 3:0 für die „Blauen“ am Volksgartenweg gab.

Die Arminen würden im Lokalduell gern jene Serie fortsetzen, die ihnen drei 1:0-Siege in Folge gegen die Tackenberger bescherte, ehe es zuletzt ein glattes 3:0 für die „Blauen“ am Volksgartenweg gab. „Sicherlich sieht unsere Bilanz gegen die Spielvereinigung ganz gut aus, aber diese Derbys sind immer offen“, weiß auch Klosterhardts Trainer Achim Meyer, dessen Team in dieser Spielzeit ausgerechnet mit der Gunst des eigenen Platzes Schwierigkeiten hat: „Wir haben Probleme das Spiel zu Hause zu machen und zu bestimmen. Daher stehen lediglich fünf Zähler und ein Sieg auf heimischem Terrain zu Buche. Da gilt es endlich mal wieder daheim zu punkten.“

Nach dem 5:0-Erfolg gegen Fichte kommen die Sterkrader aber gestärkt angereist. „Dieser Erfolg war eine Bestätigung dafür, dass mein Team robust genug ist und keine Verstärkungen braucht. Da braucht man uns hier nicht elf Zwillingsbrüder vorbeizuschicken, die bei uns vorspielen möchten. Wir haben das gezeigt, was wir können. Mehr nicht“, erklärt Dirk Wißel, der 06/07-Trainer. Motivationsprobleme sieht er ebenfalls nicht. „Zum einen können wir zu Fuß nach Klosterhardt marschieren, zum anderen muss ich nur die elf Trikots hochwerfen und wer eines davon fängt, der spielt. Die Motivation ist also gegeben. Unterschätzen brauchen wir die Arminen auch nicht, das ist kein hoffnungslos unterlegener Gegner. Die Waffengleichheit ist gegeben. Die haben auch erfahrene Landesligaakteure in ihren Reihen. Wir haben unsere Stärken in der Offensive, Klosterhardt in der Defensive“, blickt Wißel voraus.

Ein Umstand, der Achim Meyer gut gefällt: „Sicherlich wollen die wieder etwas nach oben rutschen, aber ganz dorthin werden sie es nicht mehr schaffen. Dennoch werden und müssen sie das Spiel machen. Wir lassen sie kommen, was uns in die Karten spielt, weil wir ja wie gesagt so unsere Heimprobleme haben. Wir werden unsere Chance nutzen.“

Autor: ag

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