KLOSTERHARDT: Belting will Ex-Oberliga-Trio "bekämpfen"

15. Oktober 2006, 11:59 Uhr

"Ich hoffe, dass das Derby heute wirklich eigene Gesetze hat", kommentiert Michael Belting, Co-Trainer von Arminia Klosterhardt den Blick auf die Heim-Statistik des Widersachers und Stadt-Nachbarn Adler Osterfeld, der auf heimischem Boden alle Partien für sich entscheiden konnte.

"Ich hoffe, dass das Derby heute wirklich eigene Gesetze hat", kommentiert Michael Belting, Co-Trainer von Arminia Klosterhardt den Blick auf die Heim-Statistik des Widersachers und Stadt-Nachbarn Adler Osterfeld, der auf heimischem Boden alle Partien für sich entscheiden konnte. Doch Osterfelds Bilanz zuhause und das Können beider Teams sind für den Assisten von Achim Meyer zwei Paar Schuhe: "Adler ist nicht stärker als wir."
Deshalb hat Belting auch schon ein Rezept parat, wie man den heutigen Gegner knacken kann: "Das Osterfelder Spiel steht und fällt mit den Leistungen der drei ehemaligen Oberligaspieler Javier Lopez, Massimo LoMele und Ecevit Bögus. Sie sind es auch, die die jungen Akteure neben sich mitreißen und die Angriffsbemühungen immer wieder antreiben. Diese drei Jungs müssen wir aggressiv bekämpfen, ihnen den Spaß am Fußball nehmen." Denn Belting weiß: "Wir können nur über die kämpferische Schiene kommen. Wenn wir in eine Begegnung gehen und locker mitspielen wollen, haben wir zumeist keine Chance."

Mit einem Remis könnte die Arminia mit Sicherheit leben, wie auch der zwischenzeitliche Ersatz für den unter der Woche im Urlaub verweilenden Meyer bestätigt: "Ein Pünktchen wäre eine tolle Sache. Alleine schon, wenn man bedenkt, dass beide Clubs nur 500 Meter Luftlinie auseinander liegen. Schließlich könnte man eine mögliche Pleite erst in einem halben Jahr wieder korrigieren, so lange wollen wir nicht warten."
Respekt hat Belting vor allem vor dem letzten Auftritt der Osterfelder, als die Truppe von Coach Günter Schlipper einen der Top-Favoriten TuRa 88 Duisburg schlagen konnte. Sein Kommentar: "Damit hätte man wirklich nicht rechnen können. Daran sieht man schon, dass sie einiges drauf haben, denn bei TuRa gewinnt man nicht mal eben so."

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