Das zweite Jahr in einer neuen Liga ist ja bekanntlich das schwerste. Und bei der Arminia aus Klosterhardt sollte sich dieser Spruch einmal mehr bewahrheiten. Nur durch eine beherzten Schluss-Spurt erreichten die Oberhausener noch das rettende Ufer und den sicheren Platz elf in der Gruppe drei.

KLOSTERHARDT: „Primärziel: Klassenerhalt“

ag
08. August 2006, 14:29 Uhr

Das zweite Jahr in einer neuen Liga ist ja bekanntlich das schwerste. Und bei der Arminia aus Klosterhardt sollte sich dieser Spruch einmal mehr bewahrheiten. Nur durch eine beherzten Schluss-Spurt erreichten die Oberhausener noch das rettende Ufer und den sicheren Platz elf in der Gruppe drei.

Das zweite Jahr in einer neuen Liga ist ja bekanntlich das schwerste. Und bei der Arminia aus Klosterhardt sollte sich dieser Spruch einmal mehr bewahrheiten. Nur durch eine beherzten Schluss-Spurt erreichten die Oberhausener noch das rettende Ufer und den sicheren Platz elf in der Gruppe drei.
Durchweg positiv sieht die Bilanz in der diesjährigen Vorbereitung aus. „Die absolvierten Spiele sind ausnahmslos zufrieden stellend verlaufen. Lediglich gegen MSV Duisburg II gab es eine 0:4-Niederlage. Individuelle Fehler, die in dieser Form aktuell nicht mehr begangen würden, führten zu den Gegentreffern. Alle anderen Spiele wurden beängstigend überlegen gewonnen“, berichtet Arminia-Coach Achim Meyer. Abheben werden sie deshalb aber nicht: „Wir sind uns aber durchaus im Klaren darüber, dass gewonnene Vorbereitungsspiele kaum Aufschluss über das wahre Leistungsvermögen geben. Dementsprechend werden wir die Ergebnisse gegen bislang schwache Mannschaften richtig einzuordnen wissen.“
Viel besser kann der Linienchef aber die derzeitige Trainings- und Spielsituation einordnen: „Leider mussten wir urlaubs- und verletzungsbedingt die meisten Einheiten und Spiele mit einem begrenzten Kader absolvieren. Die Belastung dieser Spieler war insbesondere aufgrund der Vielzahl der Spiele relativ hoch. Gleichzeitig fehlt dadurch ein wenig der Konkurrenzdruck innerhalb des Kaders, weil immer dieselben zwölf bis vierzehn Spieler auf dem Platz stehen.“ Dennoch zieht er daraus seine Schlüsse: „Positiv gesehen, bedeutet der aktuelle Zustand aber gleichzeitig, dass sich der anwesende Teil der Mannschaft hervorragend einspielen kann und das neue Spielsystem optimal verinnerlicht. Daher sind die absolvierten Spiele eben auch ausnahmslos zufrieden stellend verlaufen.“ Ein Pluspunkt im neuen Liga-Konstrukt, das viele starke Teams aufzuweisen hat. „Mit den starken Aufsteigern Walbeck, Möllen und Duisburg 1900 wird die Liga wesentlich an Qualität gewinnen. Die Leistung des vergangenen Jahres würde wahrscheinlich zum Abstieg führen. Da wir in dieser Saison jedoch eine höhere Kaderqualität haben, bin ich recht zuversichtlich, was den Verlauf der kommenden Spielzeit angeht“, bilanziert Meyer und gibt das Saisonziel aus: „Realistische Zielsetzung ist aus meiner Sicht eine Platzierung zwischen Platz zehn und zwölf. Im Idealfall und unter günstigen Voraussetzungen wäre ein einstelliger Tabellenplatz sicherlich möglich. Primäres Ziel muss jedoch bleiben, Arminia langfristig in der Landesliga zu etablieren und als mittelfristige Zielsetzung die Nummer zwei in Oberhausen zu werden.“
Einen Punkt hebt er ganz besonders raus – den Saisonstart: „Sicherlich wird mitentscheidend sein, wie wir das Auftaktprogramm meistern und ob wir im Saisonverlauf von Langzeitverletzungen wichtiger Spieler verschont bleiben. Sollte dies der Fall sein, wäre eine Überraschung möglich.“ Zum Auftakt wartet TuRa 88 Duisburg, einer Top-Favoriten für den Aufstieg. „Gespickt mit ehemals höherklassigen Spielern wollen sie dieses Ziel erreichen. Glücklicher Weise treffen wir am 12. August auf ein hoffentlich noch nicht eingespieltes Team, wo vermutlich noch die enorm wichtige Hierarchie fehlt.“ Jetzt gilt es, noch viel zu arbeiten: „Entscheidend ist die optimale Fitness zum Saisonstart, die wir punktgenau haben werden und sicher auch im ersten Spiel benötigen werden.“

DJK Arminia Klosterhardt
Tor: Meik Remmerde, Marco Heuer Abwehr: Felix Asamoah, Markus Schenk, Hasan Sahin, Sven Schleisiek, Matthias Banowski (TB Oberhausen) Mittelfeld: Markus Boldt (BW Oberhausen), Esat Cakar (Savakspor), Mirco Balkmann, Christian Müller, André Stange, Marcel Broß, André Hannemann, Pascal Arendt, Sergej Beketov Angriff: Daniel Boldt (BW Oberhausen), Daniel Findorff, Mehmet Gül, Peter Müller Abgänge: Thomas Vennemann (TuRa 88 Duisburg), Tacettin Senyüz (Spfr. Königshardt), Jens Kisters (2. Mannschaft), Andreas Arold (2. Mannschaft)
Trainer: Achim Meyer

Autor: ag

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