Schon in der ersten Runde des ARAG-Pokals sorgte die Spielvereinigung Radevormwald für eine faustdicke Überraschung.

RADEVORMWALD: Hoffnung auf Finale gegen den WSV

Nun gehts gegen Velbert

kru
15. Februar 2007, 10:35 Uhr

Schon in der ersten Runde des ARAG-Pokals sorgte die Spielvereinigung Radevormwald für eine faustdicke Überraschung.

Schon in der ersten Runde des ARAG-Pokals sorgte die Spielvereinigung Radevormwald für eine faustdicke Überraschung. Die Regionalliga-Truppe von Borussia Mönchengladbach wurde mit 7:5 nach Elfmeterschießen aus dem Wettbewerb gekegelt. Darauf folgten zwei 1:0-Erfolge über die Verbandsligisten SC Kapellen/Erft und VfB Hilden und der damit verbundene Einzug in die Vorschlussrunde. Dort wartet nun am kommenden Samstag die SSVg Velbert. Anpfiff im Stadion an der Sonnenblume ist um 14 Uhr.
"Wir werden dort ganz locker hinfahren, wollen Spaß haben", macht Rade-Trainer Rudi Müller klar, fügt allerdings hinzu: "Wir reisen dort nicht an, um zu verlieren. Schließlich haben die Velberter auch nur zwei Beine und ein Herz." Sein Zusatz: "Wir können ganz befreit aufspielen, deshalb bin ich sehr zuversichtlich."

Auch wenn es personelle Ausfälle zu beklagen gibt. Dennis Friesel (Leisten-Operation), Sebastian Radermacher (Schulter ausgerenkt) und Marcello D`Aquino (Achilles-Sehnen-Reizung) können nicht auflaufen. "Aber ich werde trotzdem elf gute Leute auf dem Platz stehen haben", zwinkert Müller, der einen großen Respekt vor dem Oberliga-Gegner hat: "Die mischen nicht umsonst in der vierten Klasse ganz oben mit. Außerdem kann man ja jetzt schon im Vorfeld lesen, dass den Velbertern dieses Match sehr wichtig ist."

Aber vor allem der Blick auf den wahrscheinlichen Final-Kontrahenten Wuppertaler SV Borussia, der sich jedoch erst am 4. April noch gegen den VfB Homberg durchsetzen muss, macht den Coach besonders heiß: "Natürlich wäre das klasse. Wir haben einige ehemalige WSV-Kicker in unseren Reihen, auch ich habe schon für Wuppertal die Stiefel geschnürt." Und Müller weiß genau: "Wenn die Mannschaft von Uwe Fuchs in die Zweite Bundesliga aufsteigen würde, wäre man automatisch für den DFB-Pokal qualifiziert." Doch zuvor muss die Hürde Velbert genommen werden. "Man braucht natürlich ein Quäntchen Glück, was wir bisher im Cup auch hatten. Also wieso sollte das am Samstag nicht wieder so sein?"

Autor: kru

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