Es tut sich was beim TSV Ronsdorf.

TSV RONSDORF: Neue Gesichter beim Schlusslicht

Trio macht Hoffnung

kru
08. Februar 2007, 12:21 Uhr

Es tut sich was beim TSV Ronsdorf.

Es tut sich was beim TSV Ronsdorf. Das Schlusslicht hat sich noch lange nicht aufgegeben. Im Gegenteil, nach den Abgängen von Abdullah Lök, Blerim Kastrati und Tim Klebba wurde personell gehandelt. Neben Selcuk Kuru vom Cronenberger SC und Matthias Wellmann von SW Wuppertal ist vor allem Simone Fiore, der ebenfalls vom CSC zu den den Zebras kommt, hervorzuheben. Aber Trainer Ralf Derkum, der den Wechsel in erster Linie Cronenbergs Coach Bert Holthausen zu verdanken hat ("Bert ist nicht nur menschlich klasse, sondern auch ein hervorragender Trainer"), stellt klar: "Nur zusammen sind wir stark. Mir passt nicht, was teilweise in der Lokalpresse geschrieben wird. Natürlich hilft uns Simone mit seiner Erfahrung und Charakterstärke weiter, aber zu einer Mannschaft gehören immer 17, 18 Leute."

Zu denen auch endlich wieder Keeper Martin Klafflsberger hinzustoßen soll. "Er ist für uns unheimlich wichtig. Ich hoffe, dass er am kommenden Dienstag wieder ins Training einsteigen kann", hofft Derkum, dass seine Nummer eins die Leistenprobleme und die Nasen-Operation gut überstanden hat. Denn Klafflsberger soll den großen Rückhalt darstellen, hinter einer Defensivabteilung, in der Sadik Kurt und Jens Hirsekorn das Sagen haben. "Auf die beiden konnte ich mich immer verlassen", lobt der Coach. "Das sind auch meine Garanten für die Rückrunde. Jens und Sadik sollen dafür sorgen, dass unsere Abwehr wieder so dicht ist wie am Anfang der Saison. Damals konnten wir einige Male zu Null spielen, das war unsere große Stärke."

Dafür hakt es allerdings im Angriff. "Wir machen einfach die Tore nicht", ärgert sich Derkum, der deshalb auch André Owenier aus der Reserve hochgezogen hat. "Er hat bisher in allen Vorbereitungsmatches getroffen. Vielleicht kann er sich ja auch in der Landesliga durchsetzen." kru

Autor: kru

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