Es ging heiß her bei den Essener Hallenstadtmeisterschaften, mitten in den Tumulten war der FC Kray.

FC KRAY: Vietz freigestellt, Kettwig-Clinch

01. Februar 2007, 13:31 Uhr

Es ging heiß her bei den Essener Hallenstadtmeisterschaften, mitten in den Tumulten war der FC Kray.

Es ging heiß her bei den Essener Hallenstadtmeisterschaften, mitten in den Tumulten war der FC Kray. Erst schaltete die Truppe von "Hallen-Coach" Lars Krüger den FSV Kettwig im Viertelfinale aus, dann kam es nach dem verlorenen Halbfinale gegen Schonnebeck ausgerechnet mit dem Verbandsligisten zu Raufereien. "Ich kann verstehen, wenn einige FSV-Kicker die Schonnebecker anfeuern, aber unsere Akteure zu beschimpfen und Rote Karten für uns zu fordern, das gehört sich nicht", ist FCK-Trainer Wolfgang Priester immer noch aufgebracht über die Ereignisse in der Sporthalle am Hallo. "Dass es dann nach dem Schonnebecker Match so ausartet, da habe ich immer noch kein Verständnis für." Sein Zusatz:"Und dann behaupten die Kettwiger noch, wir hätten in der Kabine Scheiben zerschlagen. Das ist eine absolute Lüge, die sollten lieber vor ihrer eigenen Haustür kehren, dann haben sie mit ihren Problemen genug zu tun."

Aber jetzt gilt es wieder nach vorne zu schauen, denn am Samstag steht ein Highlight für den Landesliga-Dritten an. Der ETB SW Essen ist zu Gast an der Buderusstraße, es geht um den Einzug ins Kreispokal-Finale. "Natürlich sind wir Außenseiter, das braucht man nicht extra erwähnen. Doch die Jungs sind heiß auf die Partie, schließlich kann man im Endspiel auf den FSV Kettwig treffen", reibt sich Priester die Hände. Auch der andere Teil des Trainerduos, Jürgen Lucas, glaubt an eine mögliche Überraschung: "Es wird eine tolle Herausforderung, ich traue uns durchaus was zu. Wir haben in den letzten zwei Wochen schon gut und vor allem hart gearbeitet." Lucas weiß, wie es ist, als Underdog dem ETB ein Bein zu stellen. "Mir ist 2005 schon mit TuS Helene Essen der große Coup gelungen, damals haben wir die Schwarz-Weißen mit 1:0 besiegt", erinnert er sich gerne daran zurück.

Nicht mehr im Krayer Kader ist Sebastian Vietz. "Die Chemie hat einfach nicht gestimmt", erklärt Lucas und schiebt nach: "Wir haben ihn freigestellt, er kann sich einen neuen Verein suchen."

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