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2:3 in Düsseldorf: Fortuna Köln lässt Kontakt zur Spitze abreißen

Stefan Loyda
14. November 2020, 17:41 Uhr
Jannik Löhden und Fortuna Köln verloren in Düsseldorf. Foto: Thorsten Tillmann

Jannik Löhden und Fortuna Köln verloren in Düsseldorf. Foto: Thorsten Tillmann

Fortuna Köln steckt nach dem 2:3 in Düsseldorf in der Krise. Aus dem Aufstiegsrennen haben sich die Kölner nach nur einem Sieg seit dem guten Start nun wohl endgültig verabschiedet.

Noch Minuten nach dem Abpfiff saßen die Spieler von Fortuna Köln auf der Auswechselbank oder drumherum. Fassungslosigkeit. Entsetzen. Konsternation. Wörter können die Enttäuschung über die 2:3-Niederlage von Fortuna Köln bei der U23 von Fortuna Düsseldorf kaum beschreiben. Schließlich hat sich die Mannschaft von Trainer Alexander Ende nach nur einem Sieg seit dem vierten Spieltag, als die Kölner mit zwölf Punkten gestartet waren, aus dem Aufstiegsrennen verabschiedet. Neun Punkte beträgt der Rückstand auf den spielgleichen Tabellenführer Rot-Weiss Essen, sieben Punkte auf Borussia Dortmund II, die noch zwei Partien in der Hinterhand haben.

„Mit der aktuellen Punkteausbeute können wir nicht zufrieden sein“, hält auch Kapitän Jannik Löhden fest. „Deswegen sind die Teams, die oben stehen, auch zurecht da oben. Die machen ihre Jobs und ziehen ihre Spiele durch, auch gegen vermeintlich kleine Gegner. Auch wenn Düsseldorf kein kleiner Gegner war. Wir müssen auf uns schauen, hart arbeiten und einfach wieder Spiele gewinnen.“

Löhden: "Gegner hat uns kalt erwischt"

Die Partie im Paul-Janes Stadion begann für die Kölner schon denkbar unglücklich. Mit einem Ping-Pong-Tor sorgte Steffen Meuer für die Führung der Landeshauptstädter (15.). Der vielleicht derzeitige Überstürmer der Liga - acht Tore in neun Spielen - sorgte dann auch für die 2:0-Führung. „Der Gegner hat uns kalt erwischt“, gestand Löhden. „Dann läufst du einem 0:2 hinterher und es wird eng, das Spiel in 45 Minuten zu drehen. Die zweite Halbzeit war super von uns. Wir haben den Gegner lange hinten reingedrückt. Aus meiner Sicht war es ein Spiel auf ein Tor. Dann haben die einen Umschaltmoment und entscheiden das Spiel damit.“

Zum Glück, wie Löhden sagt, geht es für die Fortuna nun schnell weiter. Am Mittwoch geht es zum Nachholspiel zu Alemannia Aachen, am kommenden Wochenende dann wieder in den Regelbetrieb gegen den FC Wegberg-Beeck. Löhden: „Wenn wir konzentriert arbeiten, wie in der zweiten Halbzeit, können wir darauf aufbauen. Von der Mentalität und auch fußballerisch war es dort eine gute Leistung. Wenn wir das von Moment eins an abrufen, gewinnen wir auch wieder die Spiele.“

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15.11.2020 - 09:48 - Herner

Das wird auch so kommen hoelwil.

15.11.2020 - 07:31 - hoelwil

Ende ist mit einem Topkader schon wieder am Ende. Die Entlassung ist nicht mehr weit weg.

14.11.2020 - 18:17 - Außenverteidiger

Vielleicht kommt bald die Pleite und wir haben zwei Punkte mehr...