RL West

2:0-Sieg gegen Rödinghausen: Traum-Debüt für Münsters Wegkamp

Sven Bednarz
16. Januar 2021, 17:10 Uhr
Gerrit Wegkamp (rechts), hier noch im Trikot des MSV Duisburg gegen seinen aktuellen Verein Preußen Münster. Foto: Stefan Eickershoff

Gerrit Wegkamp (rechts), hier noch im Trikot des MSV Duisburg gegen seinen aktuellen Verein Preußen Münster. Foto: Stefan Eickershoff

Im ersten Spiel des neuen Jahres ging der SC Preußen Münster dank eines 2:0 (0:0)-Erfolgs an der Hammer Straße wieder mal als Sieger vom Feld – auch dank Neuzugang Gerrit Wegkamp.

In der 52. Spielminute schraubte sich der Ex-Zwickauer Gerrit Wegkamp nach einer starken Schauerte-Hereingabe nach oben und drückte den Ball in unnachahmlicher Manier ins Rödinhausener Tor. Für den 27-Jährigen war es im ersten Pflichtspiel für Preußen Münster gleich der erste Treffer, der zugleich die 1:0-Führung für stark aufspielende Adlerträger bedeutete.

„Wenn ich was kann, dann das. Ich stand gut in der Luft“, beschrieb der Neu-Preuße seinen Premieren-Treffer im schwarz-grün-weißen Trikot, in dem er sich schon jetzt heimisch fühlt. „Die Mannschaft hat mich super aufgenommen. Ich fühle mich nicht mehr als Neuzugang“, sagte der omnipräsente Wegkamp – obwohl er erst seit gut zwei Wochen mit seinen neuen Teamkollegen auf dem Platz steht. 

Preußen-Coach Hildmann weigert sich, Remberg zu loben

Zu jenen Kollegen gehört auch der 21-jährige Nicolai Remberg, der in der 76. Spielminute mit einem starken Schlenzer den 2:0-Endstand markierte und den Adlerträgern damit zum achten Heimerfolg im elften Spiel verhelfen konnte. SCP-Trainer Sascha Hildmann, der auf den aufstrebenden Mittelfeldmann große Stücke hält, ließ sich nach dem wiederholten Sieg im Preußenstadion nicht allzu viele Worte zum Youngster entlocken. „Ich will ihn nicht zu sehr loben. Das muss er jetzt bestätigen“, fordert der 48-jährige Fußballlehrer in den nächsten Wochen Taten vom aufstrebenden Remberg.

Vielmehr wollte Hildmann aber ohnehin die mannschaftliche Geschlossenheit und den guten Lauf seiner Preußen hervorheben: „Es ist sehr wichtig, zu null gespielt zu haben. Zudem haben wir in den letzten drei Spielen keine Niederlage mehr hinnehmen müssen.“ Denn vor dem 2:0-Sieg am Samstagnachmittag feierten die Adlerträger ein 1:1-Remis gegen Schalke II und einen 1:0-Erfolg gegen Alemannia Aachen – ebenfalls im Preußenstadion.

An diese Serie werden sie im kommenden Spiel beim SV Bergisch Gladbach (23. Januar, 14 Uhr) anknüpfen wollen; womöglich mit weiteren Remberg- und Wegkamp-Treffern. Remberg selbst gibt sich vor einer langen Rückrunde jedenfalls angriffslustig: „Wir wollen versuchen, jedes Spiel zu gewinnen.“ Sein Trainer dürfte sicherlich nichts dagegen einzuwenden haben. 

Mehr zum Thema

Wettbewerbe

Personen

Rubriken

Kommentieren