SCHONNEBECK: Lenker-Rückkehr gegen Heimkomplex

22. Oktober 2006, 12:30 Uhr

Der Start in den von Trainer Uwe Poßberg geforderten "goldenen Oktober" ist geglückt, beim SV Hilden Nord gewann die SpVg Schonnebeck mit 2:0.

Der Start in den von Trainer Uwe Poßberg geforderten "goldenen Oktober" ist geglückt, beim SV Hilden Nord gewann die SpVg Schonnebeck mit 2:0. "Ich hatte meiner Truppe bereits vor der Partie gesagt, dass die kommenden Wochen richtungsweisend sind", betont Poßberg und fügt hinzu: "Deshalb gilt es, jetzt erst heute gegen Heiligenhaus und dann bei Altenessen 18 nachzulegen." Denn dem Coach ist bewusst, dass man bei Erfolgen in diesen Begegnungen nichts mehr mit den unteren Rängen zu tun haben wird: "Wenn wir so positiv weitermachen, sind die Abstiegsplätze für uns kein Thema."

Doch heute steht ein Heimspiel auf dem Programm, was den Schonnebeckern bisher noch nicht liegt. "So richtig läuft es auf heimischem Boden noch nicht. Wir tun uns bis jetzt sehr schwer, das Spiel zu machen. Man kann fast von einem Heimkomplex reden", erklärt Poßberg, der auf Besserung hofft: "Vielleicht können wir heute mal was dagegen tun. Unser Mittelfeldmotor Dirk Tönnies wird auch immer fitter. Das ist sehr wichtig für uns. Zudem hat Harun Kazoglu seine Rotsperre abgesessen. Das sind die beiden Akteure, die unser Spiel im Mittelfeld führen und lenken."

Wie man dem Gast aus Heiligenhaus den Zahn ziehen kann, dafür hat Poßberg schon einen Plan: "Wir müssen ein frühes Tor erzielen, dann wird das Match für uns viel einfacher." Doch das wird der Gegner versuchen zu verhindern. "Aber Heiligenhaus wird mit viel Respekt zu uns kommen. Das wollen wir ausnutzen und sie von Anfang an unter Druck setzen", fordert Poßberg, der seinen Schluss-Satz nachschiebt: "Hoffentlich nehmen wir ein wenig Euphorie aus dem Auswärtssieg in Hilden mit."

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