Es gab verschiedene Arten, das spielfreie Wochenende zu nutzen. Der SV Hilden Nord ist nach einem 3:1-Testspielsieg gegen Unterbach noch mit der kompletten Mannschaft in die Altstadt gezogen.

SV HILDEN NORD: Neviges-Pleite "einmalige Geschichte"

15. Oktober 2006, 13:00 Uhr

Es gab verschiedene Arten, das spielfreie Wochenende zu nutzen. Der SV Hilden Nord ist nach einem 3:1-Testspielsieg gegen Unterbach noch mit der kompletten Mannschaft in die Altstadt gezogen.

Es gab verschiedene Arten, das spielfreie Wochenende zu nutzen. Der SV Hilden Nord ist nach einem 3:1-Testspielsieg gegen Unterbach noch mit der kompletten Mannschaft in die Altstadt gezogen. "Es war ein sehr lustiger Abend. Solche Ausflüge sind auch für das Teambuilding extrem wichtig", betont Hildens Coach Peter Zill, fügt aber hinzu: "In dieser Woche haben wir im Training wieder hochkonzentriert gearbeitet."

Das ist auch notwendig, schließlich steht heute die Partie gegen den bisher besten Aufsteiger SpVg Schonnebeck auf dem Programm. Außerdem liegt dem Trainer immer noch die Niederlage in der letzten Partie beim TuS Neviges schwer im Magen: "Da haben wir uns einiges verdorben. Es war vielleicht auch nicht gut, dass wir die vorigen drei Matches gewonnen hatten. Da dachten einige meiner Jungs mit Sicherheit, dass die Nevigeser schon geschlagen sind. So sah es zumindest auf dem Platz aus, die Einstellung hat nicht gestimmt." Dennoch geht Zill davon aus, dass seiner Truppe so ein Missgeschick nicht wieder passiert: "Das war ganz bestimmt eine einmalige Geschichte. Wir haben einige Gespräche geführt." Man wird es heute gegen Schonnebeck sehen können, ob diese gefruchtet haben.

Doch der Linienchef hebt vor dem Neuling den Zeigefinger: "Die werden nicht bedingslos stürmen, aber wissen mit Sicherheit, dass wir in der Abwehr unsere Schwächen haben und werden versuchen, den einen oder anderen Nadelstich zu setzen." Er schiebt nach: "Im kämpferischen Bereich werden die Schonnebecker alles geben. Wir werden nichts geschenkt bekommen." Trotzdem sieht Zill keine großen Qualitätsunterschiede zwischen den beiden Truppen: "Wir sind auf Augenhöhe mit der SpVg, können sie auf jeden Fall schlagen." Ob das gelingt, bleibt abzuwarten.

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