KUPFERDREH: Lob an "besänkte Sau" Rolf Rittau

kru
01. Oktober 2006, 08:17 Uhr

"Langsam fehlen mir wirklich die Worte", schüttelt Frank Schneider, spielender Co-Trainer des SV Kupferdreh den Kopf.

"Langsam fehlen mir wirklich die Worte", schüttelt Frank Schneider, spielender Co-Trainer des SV Kupferdreh den Kopf. "Wenn man sich anschaut wie wir die Gegentreffer kassieren, ist das wirklich unglaublich." Bestes Beispiel dafür war das 0:1 gegen die Spvg Schonnebeck. "Die Schonnebecker führen eine Ecke kurz aus, wollen dann den Ball in die Mitte flanken und das Ding schlägt am langen Pfosten ein", beschreibt Schneider das Tor zum Rückstand nach fünf gespielten Minuten. Damit auch Sinnbild für die derzeitige Situation des Tabellenvorletzten. Doch Schneider kennt ein Rezept, um wieder erfolgreich zu agieren: "Wir müssen endlich wieder dahin kommen, dass wir über die kompletten 90 Minuten hochkonzentriert sind." Aber nicht nur die Wachsamkeit seiner Kollegen bemängelt der Assistent von Coach Ralf vom Dorp, auch der Einsatz lässt mitunter zu wünschen übrig. "Unser Kapitän Rolf Rittau kommt in die Kabine und sieht auf Deutsch gesagt aus wie eine besänkte Sau, andere Akteure haben immer noch ein trockenes Trikot an. Das kann nicht normal sein", nimmt Schneider einige Kicker ins Gericht und hofft auf Besserung.

Am besten schon heute beim SV Wermelskirchen, der sich ebenfalls im Keller und auch noch in Reichweite des SVK befindet. "Ich würde diese Begegnung schon fast als Schicksalsspiel bezeichnen", macht Schneider die Brisanz der Gesamtsituation deutlich und hebt den Zeigefinger: "Die Wermelskirchener haben keine schlechte Mannschaft, einen guten Spielmacher und zwei schnelle Spitzen in ihren Reihen." Dennoch müssen die Kupferdreher beim Neuling einen Dreier landen, wenn sie ein wenig Luft holen möchten. "Natürlich zählt für uns nur ein Sieg, schließlich ist und bleibt Wermelskirchen ein Aufsteiger, den wir schlagen müssen", erklärt Schneider und freut sich auf die Platzanlage, die heute beackert wird: "Das ist ein ganz toller Rasen, etwas Schöneres gibt es doch gar nicht." Doch, dass auch noch die drei Punkte entführt werden.

Autor: kru

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