Szenen, die mit Fußball wenig zu tun haben, konnte man am vergangenen Sonntag nicht nur beim Oberliga-Derby zwischen dem VfB Speldorf und RW Oberhausen, sondern auch nach der Partie zwischen dem TuS Neviges und dem SV Kupferdreh verfolgen.

NEVIGES/KUPFERDREH: Schlägerei nach Liga-Match

kru
22. September 2006, 10:26 Uhr

Szenen, die mit Fußball wenig zu tun haben, konnte man am vergangenen Sonntag nicht nur beim Oberliga-Derby zwischen dem VfB Speldorf und RW Oberhausen, sondern auch nach der Partie zwischen dem TuS Neviges und dem SV Kupferdreh verfolgen.

Szenen, die mit Fußball wenig zu tun haben, konnte man am vergangenen Sonntag nicht nur beim Oberliga-Derby zwischen dem VfB Speldorf und RW Oberhausen, sondern auch nach der Partie zwischen dem TuS Neviges und dem SV Kupferdreh verfolgen. Das Spiel war längst abgepfiffen und man dachte eigentlich die Gemüter, die während des Matches mächtig erhitzt wurden, hätten sich beruhigt. Doch dem war nicht so, denn auf dem Parkplatz des Jahnsportplatzes lauerten Nevigeser Spieler einigen Akteuren des SVK auf. "Dabei war ich schon auf dem Weg Richtung SV Burgaltendorf gegen FC Kray, was ich mir mit ein paar Kollegen ansehen wollte", berichtet Frank Schneider, spielender Co-Trainer des SV Kupferdreh und schildert den Fall, wie er ihn beschrieben bekommen hat: "Meine Kicker sollen lediglich auf der verbalen Schiene gepöbelt haben, was schon schlimm genug ist. Doch dass TuS-Akteure auf unsere Leute eingeschlagen haben, ist ganz schlimm und stimmt mich sehr nachdenklich."

Das ist derzeit mit Sicherheit auch Peter Kurka, Abteilungsleiter des TuS Neviges, der in diesen Tagen versucht, den Fall aufzubröseln: "Wir hatten schon eine Vorstandssitzung und gestern wurden die Beteiligten angehört. Wir werden nun entscheiden wie wir gegen unsere Übeltäter vorgehen."
Nicht nur Güven Örnek, Langzeitverletzter vom SV Kupferdreh, der mit einer Platzwunde ins Krankenhaus eingeliefert werden musste, ist dabei zu Schaden gekommen, sondern auch die Kinder von TuS-Trainer Thomas Strauch. Kurka erklärt: "Die Ehefrau von Strauch war mit ihren Kindern auf dem Heimweg, als es auf dem Parkplatz zur Sache ging. Daraufhin haben die Kleinen geweint, weil sie das ganze Blut gesehen haben." Sein Zusatz: "Daher wird Thomas Strauch sich erst einmal drei oder vier Wochen im Hintergrund aufhalten, bis er entschieden hat, ob er sich vorstellen kann, weiter für uns an der Linie zu stehen."

Autor: kru

Mehr zum Thema

Rubriken

Kommentieren