Da dachte man doch nach dem Punktgewinn gegen Top-Favorit und Tabellenführer SpVg Radevormwald, dass für die Tgd. Essen-West der Knoten in dieser Saison geplatzt sei.

TGD. ESSEN-WEST: Mehr Erwartungen vom "Traumsturm"

kru
17. September 2006, 12:58 Uhr

Da dachte man doch nach dem Punktgewinn gegen Top-Favorit und Tabellenführer SpVg Radevormwald, dass für die Tgd. Essen-West der Knoten in dieser Saison geplatzt sei.

Da dachte man doch nach dem Punktgewinn gegen Top-Favorit und Tabellenführer SpVg Radevormwald, dass für die Tgd. Essen-West der Knoten in dieser Saison geplatzt sei. Doch dann wurde die Truppe von Trainer Thomas Gleis durch die 0:3-Klatsche beim SV Hilden Nord wieder auf den Boden der Tatsachen zurück geholt. "Ich muss an jedem Wochenende eine andere Mannschaft aufbieten, da immer andere Akteure fehlen", versucht Gleis Ursachen für das Auf und Ab seiner Mannschaft zu finden. "Jetzt konnte ich endlich mal mit meinem Sturmduo Jemal Fechtali und Cemal Kelle agieren und dann sind die beiden Totalausfälle."

Das soll natürlich heute gegen die Ssvg Heiligenhaus nicht wieder passieren. Gleis: "Von unserem Traumsturm erwarte ich viel mehr. Sie müssen sich mehr bewegen und dürfen nicht so weit vom Tor weg sein." Klare Aussagen vom Coach, die aber nicht nur Richtung Abteilung Attacke gehen, sondern auch im Defensivbereich hat Gleis noch einiges zu verbessern: "Unsere Verteidigung ist nicht aggressiv genug, da müssen wir viel engagierter zu Werke gehen." Sein Zusatz: "Allgemein erhoffe ich mir mehr Bewegung im Spiel ohne Ball." Am besten schon gegen Heiligenhaus, der Aufsteiger, der bisher ebenfalls komplett unterschiedliche Leistungen geboten hat. "Die ziehen sich als Neuling bisher toll aus der Affäre", befindet und Gleis und schiebt nach: "Es ist eine spielerisch gute Mannschaft, die mir allerdings nicht viel sagt."

Nicht nur deshalb zieht der Linienchef Parallelen zu dem Match beim SV Hilden Nord: "Ich will den Teufel nicht an die Wand malen, aber in unserer Verfassung von letzter Woche wird es für uns ganz schwer." Schlusswort von Gleis: "Es muss allen klar sein, dass wir zulegen müssen." Man darf gespannt sein, ob das Tgd.-Team seinen Trainer erhört und vor allem Fechtali und Kelle endlich zeigen, was sie drauf haben.

Autor: kru

Mehr zum Thema

Rubriken

Kommentieren