RONSDORF: Extra-Lob für Neu-Keeper Klafflsberger

dk
03. September 2006, 12:16 Uhr

Gegen zehn Nevigeser ist der TSV Ronsdorf am vergangenen Sonntag nur zu einem 0:0 Unentschieden gekommen.

Gegen zehn Nevigeser ist der TSV Ronsdorf am vergangenen Sonntag nur zu einem 0:0 Unentschieden gekommen. Der Mannschaft von Trainer Ralf Derkum gelang es nicht, die zahlenmäßige Überlegenheit auszuspielen und den Siegestreffer zu erzielen. „Ich bin sehr enttäuscht und total unzufrieden mit dem Spielverlauf. Wer 50 Minuten gegen zehn Mann spielt, von dem kann man einen Sieg erwarten“, kritisiert der Coach sein Team. Derkum wirft seinen Spielern dabei Unvermögen vor: "Das Mittelfeld hat insgesamt zu hektisch agiert, so dass sich der ebenso angriffsschwache Sturm nur selten in Szene setzen konnte. Daran müssen wir auf jeden Fall noch arbeiten."

Dass es überhaupt noch zu einem Punktgewinn reichte und dass der Landesligist nach 270 Minuten noch keinen Gegentreffer zu verzeichnen hat, ist dem Torhüter Martin Klafflsberger zu verdanken. Derkum sieht in den erst 22-jährigen Schlussmann, der vor der Saison vom SW Wuppertal gekommen ist, "ein sehr großes Talent". Aber auch sonst ist der Trainer insgesamt zufrieden mit seiner Truppe: „Wir haben eine sehr junge Mannschaft, ich glaube sogar die jüngste in der Liga. Aufgrund unseres Etats war es leider nicht möglich einen hochkarätigen Spieler zu verpflichten. Von daher kann ich meinen Jungs auch keinen Vorwurf machen.“

Am heutigen Sonntag spielen die Zebras gegen den Meisterschafts-Mitfavoriten FC Kray. Für Ronsdorf ist es ein richtungsweisendes Spiel. „Heute ist die Stunde der Wahrheit“, blickt Derkum auf die Partie voraus. „Es wird sich zeigen, ob unsere Mannschaft oben mitspielen kann, aber wir haben keine Angst. Das Ziel ist schon ein Punkt.“ Verzichten muss der TSV dabei auf die gesperrten Tim Klebba und Taner Yücel, sowie auf den verletzten Patrick Wende.

Autor: dk

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