Eigentlich hatte André Wißel vom SV Burgaltendorf seine Torwart-Handschuhe schon an den Nagel gehängt und wollte nur noch als Mitglied des Trainerstabs mitwirken.

SV BURGALTENDORF: Wieder Kran-Einsatz bei Wißel

03. September 2006, 09:15 Uhr

Eigentlich hatte André Wißel vom SV Burgaltendorf seine Torwart-Handschuhe schon an den Nagel gehängt und wollte nur noch als Mitglied des Trainerstabs mitwirken.

Eigentlich hatte André Wißel vom SV Burgaltendorf seine Torwart-Handschuhe schon an den Nagel gehängt und wollte nur noch als Mitglied des Trainerstabs mitwirken. Doch am vergangenen Sonntag im Match beim SV Hilden-Nord stand der „Oldie“ wieder zwischen den Pfosten, da Stammkeeper Kai Langer gesperrt ist und Ersatzmann Martin Kühnel sich eine Schulterverletzung zugezogen hatte. „Allein durch sein Erscheinungsbild gibt André seinen Vorderleuten Sicherheit. Ich bin sehr froh, dass er sich für uns noch einmal aufopfert“, lobt SVA-Trainer Jörg Oswald seine Aushilfs-Nummer eins. „Ich kann mir gut vorstellen, dass er am vergangenen Montag mit dem Kran aus dem Bett geholt werden musste“, lacht der Coach und schiebt nach: „Aber da muss er auch heute nochmal durch.“

Denn dann ist Aufsteiger SSVg Heiligenhaus zu Gast in Burgaltendorf. „Die Heiligenhäuser sind sehr stark, vor zwei Jahren haben wir noch zusammen in der Bezirksliga gespielt und uns behakt. Dadurch kennen wir uns und ich weiß, dass es eine spielerisch tolle Mannschaft ist“, erklärt Oswald. Doch der Neuling ist nach dem Sieg im Auftaktmatch gegen die Sportfreunde aus Altenessen mit zwei Niederlagen in der Landesliga angekommen. Oswald: „Man darf gespannt sein, wie sie das verdaut haben.“

Dass der heutige Gegner jedoch nicht das Potenzial hat, sofort oben mitzuspielen, wusste der Burgaltendorf-Coach schon vor der Spielzeit: „Sie sind zwar souverän Meister geworden und haben die Mannschaft gezielt verstärkt, allerdings ist nicht mehr als ein gesicherter Mittelfeldplatz drin. Für einen möglichen Durchmarsch reicht es schon gar nicht.“ Oswald fügt hinzu: „Die Heiligenhäuser Truppe ist auf einer Ebene mit uns.“
Um die Partie heute erfolgreich zu gestalten, hofft er auch auf den Heimvorteil: „Mal sehen wie die SSVg. auf unserem Ascheplatz zurecht kommt, schließlich liegt ihnen mehr das Spiel auf Rasen. Das ist für uns sicher ein Plus.“

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