Ein Bild mit Symbolcharakter: Nach dem Erstrunden-Aus am Dienstag Abend im ARAG-Verbandspokal gegen TuS Helene Essen mit 0:1 (0:0) nach Verlängerung blieb Jörg Kessen enttäuscht und allein im Halbdunkel der Trainerbank sitzen.

ARAG-POKAL: DSV – TuS Helene 0:1 n.V. (0:0)

ag
01. September 2006, 11:41 Uhr

Ein Bild mit Symbolcharakter: Nach dem Erstrunden-Aus am Dienstag Abend im ARAG-Verbandspokal gegen TuS Helene Essen mit 0:1 (0:0) nach Verlängerung blieb Jörg Kessen enttäuscht und allein im Halbdunkel der Trainerbank sitzen.

Ein Bild mit Symbolcharakter: Nach dem Erstrunden-Aus am Dienstag Abend im ARAG-Verbandspokal gegen TuS Helene Essen mit 0:1 (0:0) nach Verlängerung blieb Jörg Kessen enttäuscht und allein im Halbdunkel der Trainerbank sitzen. „Ich kann den Jungs noch nicht einmal einen Vorwurf machen. Sie haben gekämpft gerackert und über die 120 Minuten alles gegeben“, resümiert der DSV-Coach. Über die gesamte Spielzeit präsentierten sich die Duisburger agiler, spielstärker und wollten unbedingt den ersten Pflichtspielsieg dieser Saison einfahren – wie auch in den bisherigen Ligamatches. Doch selbst klare Einschuss-Möglichkeiten wurden nicht verwertet. TuS Helene nutzte die eine, die einzige Torchance nach einer Ecke. Essens Yunus Bucuka verlängerte die Kugel unhaltbar ins lange Eck zur 1:0-Führung.

„Uns fehlt im Moment einfach die Qualität, mit den Ausfällen können spielerisch nicht viel nach vorne bewegen. Es reicht einfach nicht. Es wird zeit, dass die Spieler zurückkommen“, bilanziert Kessen. Gleich sechs Leistungsträger mussten ersetzt werden, für die „zweite Garde“ nicht zu kompensieren. Auch Helenen-Trainer Vössing zeigte sich enttäuscht: „Das einzig Positive ist, dass wir dieses Spiel gewonnen haben. Das war aber ein teuer bezahlter Sieg. Genau der Mannschaftsteil der uns bisher stark gemacht hat, hat sich mit roten Karten verabschiedet.“

Denn wieder einmal stand er Referee im Blickpunkt des Geschehens und verteilte nahezu nach Belieben Karten. Beide Teams mussten die Partie mit neun Mann zu Ende bringen. Dementsprechend erbost auch Vössing: „Für mich beide Male absolut überzogen. Der Schiedsrichter sollte sich mal hinterfragen, warum er so viele unnötige Karten verteilt hat.“ Kessen: „Das war ein total dummes Ding von Schneider. Warum er da Nachtreten muss, ist mir unerklärlich.“

Was bleibt ist die Pokal-Vorfreude Vössings auf Essener Seite: „Jetzt wartet hoffentlich mit RWO ein Highlight in der nächsten Runde. Das bringt Geld in die Kassen.“ In Duisburg regiert bei Jörg Kessen das Prinzip Hoffnung und die schnelle Rückkehr der Leistungsträger: „Wie heißt es doch so schön ,Nach Regen folgt auch wieder Sonne’.“

Autor: ag

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