Der Meisterschaftskampf in der Landesliga Westfalen Gruppe 4 verspricht ein großes Maß an Aufregung.

Landesliga 4: Spannendes Aufstiegsrennen garantiert

FC 96 - Vom Jäger zum Gejagten

28. Januar 2007, 18:51 Uhr

Der Meisterschaftskampf in der Landesliga Westfalen Gruppe 4 verspricht ein großes Maß an Aufregung.

Allen voran der FC Recklinghausen. Thomas Kruse hat seine Mannschaft im Laufe der Saison zunehmend stabilisiert und so dafür gesorgt, dass der FC als Gejagter in die Rückrunde gehen kann.

Dahinter haben sich insgesamt fünf Mannschaften in Stellung gebracht. Der Tabellensechste, Vestia Disteln, hat nur sechs Punkte Rückstand auf den Platz an der Sonne. Diesen strebt Trainer Jürgen Klahs allerdings nicht wirklich an. Die gute Punkteausbeute der Hertener war eine Überrschung in der Vorrunde. Klahs selbst sieht seine Mannschaft noch nicht als Spitzenteam und wäre mit einer ähnlichen Leistung wie in der Hinrunde durchaus zufrieden.

Auf Platz sieben der Tabelle hat Teutonia Waltrop schon acht Punkte Rückstand. Teutonen-Trainer Heiko Sulzbacher sieht das Glas aber eher halb voll und nicht halb leer und hat die Spitze noch fest im Visier. „Die Abstände sind nicht so groß, so dass wir sicherlich die Möglichkeit haben, ein paar Plätze gut zu machen“, gibt sich der Coach angriffslustig.

In ganz anderen Gefilden befinden sich die weiteren drei Revier-Vertreter der Landesliga 4. Eintracht Heessen steht als Vorletzter direkt auf einem Abstiegsplatz und konnte durch einen Sieg im letzten Hinrundenspiel noch ein Stück des Strohhalms ergreifen. Allerdings verlor Olaf Pannewig in der Winterpause zwei wichtige Spieler an den Liga-Konkurrenten Bockum-Hövel, so dass in Hamm wirklich nur auf das Prinzip Hoffnung gestzet werden kann.

Eddy Charts SVA Bockum-Hövel trennen auch nur zwei Punkte von Platz 14. In der letzten Saison des Trainer-Urgesteins redet in Bockum-Hövel aber niemand ernsthaft vom Abstieg. Mit den Neuzugängen Sebastian Linnhof und Mike Kaczor wird schnellstmöglich ein Platz im gesicherten Mittelfeld anvisiert.
YEG Hassel hat mit der Trainerentlassung die Weichen für eine bessere Rückrunde stellen wollen. Auch die Türken planen schnellstens den Anschluss an das gesicherte Mittelfeld.

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