Erol Muslu, Geschäftsführer von YEG Hassel, Sie haben sich von Trainer Thomas Lorenz getrennt. Was waren die Gründe für diesen Schritt?

Nachgefragt bei Erol Muslu, Gerschäftsführer von YEG Hassel

Entscheidung fiel in der Hinrunde

28. Januar 2007, 18:49 Uhr

Erol Muslu, Geschäftsführer von YEG Hassel, Sie haben sich von Trainer Thomas Lorenz getrennt. Was waren die Gründe für diesen Schritt?

Nach einem Blick auf die Tabelle war klar, dass was passieren muss. Wir haben nur drei Punkte Abstand zu den Abstiegsplätzen. Wir haben uns im Vorstand zusammengesetzt und entschieden, uns vom Trainer zu trennen.

Aber warum ist die Entscheidung dann so spät gefallen?

Das lag daran, dass wir erst spät mit dem gesamten Vorstand zusammengekommen sind. Viele waren lange im Urlaub. Das Treffen wurde aber schon nach Hinrundenende beschlossen.

Als Aufsteiger steht Ihr doch gar nicht so schlecht da...

Wir wollen unbedingt den Abstieg vermeiden. Unser Gedanke war, dass wir etwas tun müssen, damit wir uns am Ende nicht ärgern.

Hat der Verein schon einen Nachfolger parat?

Ja. Andreas Stiller wird neuer Trainer bei uns. Er hat schon erfolgreich beim SC Hassel gearbeitet. Er hat sich jetzt etwas Neues zugetraut und will die Aufgabe angehen. Mit ihm denken wir in der Liga zu bleiben.

Das Auftaktspiel geht gegen den Letzten ASV Ellewick...

Das ist gleich ein Sechs-Punkte-Spiel, das wir unbedingt gewinnen müssen.

Wie sehen denn Eure Zielsetzungen für den Rest der Saison aus?

Wir wollen uns natürlich in der Rückrunde hochspielen. Ziel ist das gesicherte Mittelfeld. Langfristig wollen wir dann oben mitspielen, wenn wir in diesem Jahr die Liga halten werden. Allerdings werden wir momentan etwas abgelenkt.

Wovon?

Wir teilen uns unseren Platz mit dem SC Hassel. Die haben nun angestoßen, dass wir nach Scholven umziehen sollen. Nun warten wir da auf eine Entscheidung.

Wann soll diese Entscheidung denn fallen?

Im März. Aber wir wollen nicht in Scholven spielen, sondern in Hassel bleiben. Das ist ein ganz anderer Vorort. Zudem spielen da schon zwei Mannschaften und wir wären die dritte. Das wird eng. kub

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