Der Lautstärke-Pegel in der Mannschaftskabine des FC Recklinghausen erreichte gerade den Höhepunkt, als Coach Thomas Kruse heraustrat und die gerade erreichte Herbstmeisterschaft lediglich als ein schönes „Zusatzbonbon für die Spieler“ abstempelte.

YEG HASSEL/FC RECKLINGHAUSEN: Auf zum Favoritenschreck

10. Dezember 2006, 12:00 Uhr

Der Lautstärke-Pegel in der Mannschaftskabine des FC Recklinghausen erreichte gerade den Höhepunkt, als Coach Thomas Kruse heraustrat und die gerade erreichte Herbstmeisterschaft lediglich als ein schönes „Zusatzbonbon für die Spieler“ abstempelte.

Der Lautstärke-Pegel in der Mannschaftskabine des FC Recklinghausen erreichte gerade den Höhepunkt, als Coach Thomas Kruse heraustrat und die gerade erreichte Herbstmeisterschaft lediglich als ein schönes „Zusatzbonbon für die Spieler“ abstempelte. Glücklicher stimmte Kruse da schon das beeindruckende 4:0 seiner Mannschaft gegen Ligakonkurrent Eintracht Heessen und die Hoffnung, „dass wir die Leistung gegen Hassel bestätigen können“.

Dass sich der Respekt und die Angst beim Aufsteiger aus Gelsenkirchen trotz der eindrucksvollen Siegesserie und Tabellenführung des FC in Grenzen hält, basiert auf einfachen Erfahrungswerten. „Recklinghausen ist mittlerweile der dritte Tabellenführer, der zu uns kommt. Und bisher sind unsere Erfahrung durchweg positiv“, freut sich Hassel-Geschäftsführer Erol Muslu und verweist auf das spielstarke 0:0 seiner Mannschaft gegen den Zweitplatzierten Grün-Weiß Nottuln am vergangenen Wochenende - der türkische Verein hatte die Münsterländer damit von der Tabellenspitze gestürzt. „Obwohl wir ziemlich ersatzgeschwächt ins Spiel gegangen sind, haben wir eine tolle, kämpferische Leistung geboten.“

Eine ähnlich kampfbetonte Partie erwartet Muslu auch im heutigen Aufeinandertreffen mit dem Spitzenreiter aus Recklinghausen. „Das ist eine sehr starke Mannschaft, die sehr kompakt agiert und vorne, wie hinten, ihre Qualitäten hat“, ist Muslu voller Lob über die Kruse-Elf. In die Rolle des Underdogs will sich der Geschäftsführer dennoch nicht drängen lassen. Der Respekt sei zwar vorhanden, „aber wenn wir an unsere tolle Leistung der Vorwoche anknüpfen können ist vielleicht mehr drin“, warnt Muslu die Kruse-Elf, denn sollte diese heute ins Stolpern geraten, könnte das „Zusatzbonbon Herbstmeisterschaft“ einen ziemlich sauren Nachgeschmack bekommen.

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