Von Grund auf unterschiedlich und doch so gleich. Wer am heutigen Sonntag ein ganz normales Fußballspiel zweier Landesligateams erwartet, befindet sich auf dem Holzweg.

SVA BOCKUM-HÖVEL/YEG HASSEL: Keine Angst vor Hammer Heimstärke

15. Oktober 2006, 11:54 Uhr

Von Grund auf unterschiedlich und doch so gleich. Wer am heutigen Sonntag ein ganz normales Fußballspiel zweier Landesligateams erwartet, befindet sich auf dem Holzweg.

Von Grund auf unterschiedlich und doch so gleich. Wer am heutigen Sonntag ein ganz normales Fußballspiel zweier Landesligateams erwartet, befindet sich auf dem Holzweg.
Mit dem SVA Bockum-Hövel wartet der heimstärkste Liganeuling auf den auswärtsstarken Aufsteiger aus Hassel. Das allein verspricht nicht nur ein spannendes Fußballspiel, sondern auch die Tatsache, dass der SVA nach dem Derbysieg über Eintracht Heessen vor Selbstvertrauen nur so strotzt, während YEG-Geschäftsführer Erol Muslu für das enttäuschende Nachbarschaftsduell gegen Vestia Disteln Widergutmachung verlangt: „Dank der Ligapause am vergangenen Wochenende ist das Thema Disteln längst abgehakt und der Blick auf Bockum-Hövel gerichtet. Ich erwarte dennoch eine Trotzreaktion“.
Neuen Mut holte sich das Team von Coach Thomas Lorenz bei einem Testspiel gegen Bezirksligist SV Meckinghoven am vergangenen Wochenende. „Der 3:1 Sieg dort hat uns sehr viel neues Selbstvertrauen gegeben“, glaubt Muslu vor dem heutigen Duell gegen Bockum-Hövel.

Der Gastgeber aus Hamm will mit einem Sieg über Hassel an den höheren Tabellenregionen anklopfen. Coach Eddy Chart hofft daher zurecht auf den Heimspielbonus, den sein Team bisher mit Ausnahme von einer Niederlage gegen Gemen, mehrmals auszunutzen wusste. Eine beeindruckende Statistik, die Erol Muslu zwar nicht entgangen ist, aber auch nicht beängstigt: „Wir wissen, dass Bockum-Hövel sehr Heimstark ist, aber wir haben unsere letzten drei Auswärtsspiele allesamt gewonnen und fahren mit dem Wunsch nach Hamm, um dort auch zu gewinnen“, gibt sich Muslu kämpferisch. Gestärkt wird dieser Wunsch von seinem sportlichen Leiter Yildiz Ahmet. „Bei uns stehen derzeit alle Spieler zur Verfügung. Wir können daher aus dem Vollen schöpfen“, erklärt Ahmet vor dem Spiel.

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