Das Wittener Derby in der Landesliga 3 zwischen Herbede und dem TuS Heven findet - wie schon in der Hinrunde - vorgezogen an einem Samstag statt.

SV HERBEDE/TUS HEVEN: Wiedergutmachung im Derby

Erneut vorgezogen

22. Februar 2007, 11:41 Uhr

Das Wittener Derby in der Landesliga 3 zwischen Herbede und dem TuS Heven findet - wie schon in der Hinrunde - vorgezogen an einem Samstag statt.

Das Wittener Derby in der Landesliga 3 zwischen Herbede und dem TuS Heven findet - wie schon in der Hinrunde - vorgezogen an einem Samstag statt. „Das haben wir schon früh so vereinbart, weil sich beide Vereine einen höheren Zuschauerzuspruch erhoffen“, meint Helge Martin, Trainer des gastgebenden SV Herbede.

Seine Mannschaft kann nach dem 2:2 bei Verfolger Hombruch weiter gestärkt in die Partie gegen Heven gehen. „In Hombruch haben wir ohne Sechs gespielt. Vor allem in der Kreativabteilung fehlen mir Leute“, so der Coach, „das fangen wir auf und müssen das auch gegen Heven tun, indem wir diszipliniert auftreten, engagiert zu Werke gehen und kompakt stehen. Für Samstag hofft er auf die Rückkehr von Dzemal Tabakovic, um die kreative Lücke zu füllen.

Gar nicht in den Kram passt Martin die 0:6-Niederlage der Hevener gegen Brambauer. „Mir wäre es lieber gewesen, wenn die gewonnen hätten. Jetzt hat der TuS nur sechs Tage später die Chance auf Wiedergutmachung, und das gegen den Tabellenführer und gegen den Ortsrivalen.“
„Gleichwohl sind wir Tabellenführer und spielen zu Hause. Also müssen wir den Anspruch haben, gewinnen zu wollen“, so der Coach.

Sein Gegenüber Oliver Gottwald hatte zwei Tage gebraucht, bis er die Heimniederlage gegen den BVB ganz verarbeitet hatte. Seiner Mannschaft hat er danach dosiertes Training verschrieben, denn er weiß, dass jetzt „Aufräumarbeiten“ zu leisten sind. „Es bringt ja jetzt nichts, wenn ich noch draufhaue. Dadurch bekommen wir unsere Sicherheit nicht zurück. Ich erwarte einfach eine Trotzreaktion meiner Mannschaft am Samstag.“ Für ihn geht es nach diesem Rückschlag vom vergangenen Wochenende darum, „wieder Motivation für den Rest der Saison zu schöpfen nach einer solchen Niederlage.“ Zudem möchte er das Rennen nach oben noch ein wenig offen halten. „Wir wollen für Hombruch und Brambauer spielen und denen eventuell noch die Chance auf einen spannenden Titelkampf geben“, hat sich Gottwald aus dem Aufstiegsrennen verabschiedet.

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