Dean Caschili, Wengerns Trainer, lässt vor der heutigen Begegnung gegen Mengede keinerlei Zweifel daran aufkommen, wer für ihn als Favorit ins Spiel geht.

TUS WENGERN/MENGEDE 08/20: Gäste reisen mit ungewissem Leistungsstand an

"Müssen clever auftreten"

18. Februar 2007, 10:53 Uhr

Dean Caschili, Wengerns Trainer, lässt vor der heutigen Begegnung gegen Mengede keinerlei Zweifel daran aufkommen, wer für ihn als Favorit ins Spiel geht.

Dean Caschili, Wengerns Trainer, lässt vor der heutigen Begegnung gegen Mengede keinerlei Zweifel daran aufkommen, wer für ihn als Favorit ins Spiel geht. „Wir haben zwar eigentlich ein Heimspiel und wollen natürlich auch gewinnen, aber Mengede ist für mich eines der stärksten Teams in der Liga und will sicherlich das Spiel machen.“ Dieser hohe Respekt resultiert aus dem Hinspiel und der Mengeder Leistung gegen Herbede, die Caschili beobachten konnte. „Mengede ist zweifellos eine der Mannschaften, die mir wirklich gut gefallen haben in den Spielen, die ich mir ansehen konnte.“

Sein eigenes Team will mit den bekannten Tugenden, Kampf und Leidenschaft dagegen halten und den Unterschied zwischen den einzelnen Spielern als Kollektiv auffangen. „Wichtig ist erst einmal, dass wir taktisch diszipliniert auftreten und kompakt in der Defensive stehen können“, will Caschili den Mengedern die Initiative überlassen und zunächst Ruhe ins Spiel bringen. „Wenn uns das einigermaßen gelingt, können wir vielleicht die ein oder andere Torchance erarbeiten und so zu einem Erfolgserlebnis kommen.“

Deutlich weniger überzeugt von den momentanen Qualitäten seiner Spieler ist da Mengedes Trainer Mario Plechaty. „Wir hatten absolut keine gute Vorbereitung. Zudem sind ein paar Spieler angeschlagen, die für uns schon sehr wichtig sind.“ Gemeint sind Oliver Ridder, Christian Hoffmann, Sammy Nije und Andreas Toetz, die vermutlich allesamt in Wetter nicht auflaufen werden.

Dennoch brennen die Mengeder darauf, endlich wieder unter die Anspannung eines Ligaspiels zu kommen. „Es muss wieder losgehen, Freundschaftsspiele haben einfach einen anderen Charakter und sind mit einem Meisterschaftsspiel überhaupt nicht zu vergleichen“, so Plechaty. Ob dieser fehlenden Anspannung bislang, bemühen auch die Mengeder die Floskel, nicht zu wissen, wo sie leistungsmäßig aktuell einzustufen sind. Insofern wird auch das Team aus dem Volksgarten erst einmal abwartend agieren, um sich eine gewisse Sicherheit ins Spiel zu holen.

„Wenger darf man vor allem nicht unterschätzen“, hat der Mengeder Trainer auch eine hohe Meinung von Caschilis Truppe. „Man muss nur sehen, dass die 4:1 gegen Brambauer gewonnen haben.“ Überdies besiegten die Wengener auch den Hombrucher SV vor heimischem Publikum.

„Außerdem müssen wir uns auch erst einmal auf den für uns weniger gewohnten Untergrund einstellen“, spielt Coach Plechaty auf den besonderen Kunstrasen in Wengern ab, der dem Heimteam schon einen gewissen Vorteil verschafft. „Wir müssen clever auftreten und aus unseren Chancen auch endlich Tore machen“, kann er diesen Spruch vermutlich selber langsam nicht mehr hören.

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