Der Hombrucher SV ist eine der wenigen Mannschaften, die einen Karnevalszeit bedingten Ausfall zu verzeichnen haben.

HOMBRUCHER SV/SV HERBEDE: HSV will Liga spannend halten

"Wäre richtungsweisendes Zeichen"

18. Februar 2007, 10:52 Uhr

Der Hombrucher SV ist eine der wenigen Mannschaften, die einen Karnevalszeit bedingten Ausfall zu verzeichnen haben.

Der Hombrucher SV ist eine der wenigen Mannschaften, die einen Karnevalszeit bedingten Ausfall zu verzeichnen haben. Tobias Diderich weilt traditionell in seinem Heimatort Mainz und kann dem HSV gegen den Spitzenreiter aus Witten nicht helfen.

Trainer Samir Habibovic geht allerdings trotzdem mit großem Optimismus in die Begegnung. „Wir haben richtig Lust auf dieses Spiel.“ Im Falle eines Sieges wäre sicherlich die Freude in der ganzen Liga groß. „Klar wollen wir die Liga wieder spannend machen und daher werden wir offensiv und auf Sieg spielen“, zeigt Habibovic unmissverständlich die Richtung an. „Allerdings haben die erst neun Gegentore kassiert und das ist wirklich stark“, weiß der junge Hombrucher Coach, dass der Tabellenführer extrem sicher in der Defensive steht. Über die schnellen Außenspieler wollen die Gastgeber das Abwehrbollwerk der Herbeder knacken. In der eigenen Defensive wird weiterhin Martin Ringwelski ausfallen, so dass Christian Korolczuk neben Niko Savvidis verteidigen wird.

„Wenn wir in Hombruch gewinnen sollten, dann wäre das ein richtungsweisender Sieg und ein richtiges Zeichen“, erlaubt sich Helge Martin ein wenig Hoffnung auf eine Vorentscheidung im Aufstiegsrennen. Doch ist Herbedes Coach auch gewarnt, hat sein Team doch gegen Hombruch die bisher einzige Saisonniederlage einstecken müssen.

„Wir werden uns auf keinen Fall verstecken, sondern wollen die drei Punkte mit nach Hause nehmen“, lässt Martin keinen Zweifel daran aufkommen, dass sein Team nicht verhalten in dieses Spiel gehen wird, auch wenn mit Lars Heese und Dirk Reinert zwei wichtige Akteure fehlen. Dies erwartet er aber vom heutigen Gegner. „Gegen uns wird Hombruch sicher keinen ‚Hurrafußball‘ von Beginn an spielen, sondern eher etwas abwartend starten.“

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