Es bleibt dabei! Schon vor der Partie beim TuS Heven hatte sich Günnigfelds Trainer Sascha Etterich erinnert.

GÜNNIGFELD: Keine Furcht vor Angstgegner Erle

08. Februar 2007, 12:17 Uhr

Es bleibt dabei! Schon vor der Partie beim TuS Heven hatte sich Günnigfelds Trainer Sascha Etterich erinnert.

Es bleibt dabei! Schon vor der Partie beim TuS Heven hatte sich Günnigfelds Trainer Sascha Etterich erinnert: "Gegen Heven konnten wir nur ganz selten was holen." Und wieder spielte man gut und mit und fuhr mit leeren Händen nach Hause. "Wir waren in der ersten Halbzeit spielbestimmend, hätten die eine oder andere Chance nutzen müssen", empfindet Marco Ostermann, Günnigfelds Sportlicher Leiter, und fügt hinzu: "Und dann bekommen wir zwei lange Bälle in unseren Strafraum geschlagen und beide Male stehen die Hevener Angreifer goldrichtig." Sein Zusatz: "Da mache ich unseren Manndeckern Peter Küster und Stefan Groten noch nicht mal einen Vorwurf, denn man konnte an diese Flanken einfach kaum dran kommen."

Ärgerlich: Sowohl Abwehrchef Andreas Tomé als auch "Ersatz-Libero" Daniel Matuszak fielen kurzfristig aus, sodass zwei Akteure, die alleine schon wegen ihrer Körpergröße in der Luft stark sind, fehlten. "Vielleicht hätten wir mit ihnen besser ausgesehen, zumindest hätte man in Kopfballduellen mehr entgegen zu setzen gehabt", ist sich Ostermann sicher. Dabei kann man beim TuS Heven durchaus verlieren, wie auch der Sportdirektor bestätigt: "Das ist eine Truppe, die top besetzt ist. Alleine schon ein 'Bulle' Roth vorne drin, der ist nur schwer über die komplette Spielzeit auszuschalten." Ausgerechnet Roth sorgte auch für den Siegtreffer.
Doch nun gilt es nach vorne zu schauen, Ostermann hat nur noch den kommenden Kontrahenten Erler SV im Kopf. "Man kann von einem Angstgegner von uns reden", weiß Ostermann. Durchaus, 1:12 Tore in den beiden Partien der letzten Saison sprechen eine eindeutige Sprache. "Aber jetzt sind wir an der Reihe", ballt er die Faust. "Wir müssen Erle jetzt endlich mal packen, zur Not unser Glück erzwingen."

Denn Ostermann denkt noch ein Stückchen weiter: "Ein Dreier wäre schon alleine verdammt wichtig, um den Abstand nach unten zu festigen und weiter Druck auf die vorderen Plätze auszuüben. Ich brauche den Rücken frei, damit ich in Ruhe planen kann. In den nächsten beiden Wochen werde ich entscheidende Gespräche für die neue Spielzeit führen."

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