Mit einem arg gerupften personellen Aufgebot wird der TuS Heven heute gegen den WSV Bochum antreten.

HEVEN/WSV BOCHUM: Legat: „Alles bekämpfen, was sich bewegt“

17. Dezember 2006, 08:34 Uhr

Mit einem arg gerupften personellen Aufgebot wird der TuS Heven heute gegen den WSV Bochum antreten.

Mit einem arg gerupften personellen Aufgebot wird der TuS Heven heute gegen den WSV Bochum antreten. „Wir pfeifen aus dem letzten Loch. Ich habe nur noch 12 Mann zur Verfügung“, umschreibt TuS-Trainer Oliver Gottwald die aktuelle Situation am Haldenweg. „Ich habe das Training am Freitag gestrichen, damit sich nicht noch einer verletzt.“ Dennoch sieht er der Partie gegen den WSV Bochum optimistisch entgegen, haben seine Spieler sich doch durch eine ansprechende Leistung im Pokal gegen die Amateure des VFL Bochum Selbstvertrauen geholt. „Wir haben zwar 0:4 gegen Bochum verloren, aber das Ergebnis täuscht. Wir haben in der ersten Stunde sehr gut mitgehalten. Wenn wir diese Leistung heute gegen den WSV bringen, mache ich mir keine Sorgen.“

Denn die Hevener wollen unbedingt drei Punkte einfahren, damit der Abstand zur Spitze nicht noch mehr als neun Punkte beträgt. „Momentan sind wir recht weit weg von der Musik, aber Hopfen und Malz sind noch nicht verloren. Innerhalb eines Jahres passiert einiges und es gleicht sich vieles aus“, will Gottwald mit seiner Mannschaft den Aufstiegskampf noch nicht verloren geben. Gegen die Bochumer will er dabei vor allem seine schnellen Außen ins Spiel bringen, um die Defensive des Gastes in Bedrängnis zu bringen. „Der WSV hat eine gute Mannschaft, die vor allem als Kollektiv überzeugt. Doch auch wir können 90 Minuten marschieren. Allerdings sollte langsam der Knoten platzen, vor allem bei ‚Bulle Roth‘, damit wir aus unseren Chancen auch Tore machen.“

Sein Gegenüber Thorsten Legat will natürlich das erfolgreiche Jahr 2006 auch passend abschließen. Erst schaffte man „in letzter Sekunde“ den Aufstieg, dann zeigte man eine hervorragende Hinrunde. „Ich muss mich bei meinen Jungs dafür bedanken, wie toll sie mitgezogen haben.“ Doch zuvor gilt es, die letzten 90 Minuten des Jahres hinter sich zu bringen: „Wir wollen da anknüpfen, wo wir letzte Woche aufgehört haben. Mit der Einstellung und dem Engagement aus dem Match gegen Hombruch haben wir auch in Heven eine Chance.“ Denn zur Motivation seiner Truppe packt Legat ein altes Aufeinandertreffen gegen den heutigen Gegner aus: „Wir haben vor der vergangenen Spielzeit eine Vorbereitungspartie gegen Heven absolviert. Damals waren wir gleichwertig und es stand zur Halbzeit 1:1, am Ende haben wir eine 1:5-Schlappe hinnehmen müssen. Dementsprechend brauche ich meinen Akteuren gar nicht viel mit auf den Weg geben.“ Auch, wenn er viel vom TuS Heven hält: „Ich habe großen Respekt vor dieser Truppe, die spielerisch sehr stark ist. Wir werden jedoch alles bekämpfen, was sich bewegt.“

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