Dieses Zusammentreffen hat einen gewaltigen Reiz:

RW LEITHE/TSK HERNE: Buckmaier gegen Jankovic beim Treffen der Ex-Profis

10. Dezember 2006, 09:11 Uhr

Dieses Zusammentreffen hat einen gewaltigen Reiz:

Dieses Zusammentreffen hat einen gewaltigen Reiz: Mit Leithe-Trainer Eduard Buckmaier und Herne-Coach Srdjan Jankovic treffen heute zwei Wattenscheider Ex-Profis aufeinander. Jankovic stieg 1990 mit dem Bochumer Vorortklub in die erste Bundesliga auf, absolviert in der Eliteliga dann aber nur drei Partien. Im Kader stand damals auch Buckmaier. Der Mittelfeld-Mann hielt den Wattenscheidern länger die Treue und stieg 1994 mit der SG wieder in Liga zwei ab - bis dahin hatte Buckmaier aber 75 Erstliga-Spiele absolviert.
Mit den Ex-Profis treffen aber auch zwei ganz unterschiedliche Charaktere aufeinander.

Auf der einen Seite der heißblütige „Zole“ Jankovic, der seine Mannschaft impulsiv an der Seitenlinie begleitet. Auf der anderen Seite der sachliche und ruhige Analytiker „Ede“ Buckmaier. In Leithe schätzen sie diese Eigenschaften zurzeit. „Die Ruhe, die er momentan an den Tag legt, tut in der aktuellen Situation sehr gut“, lobt der stellvertretende Abteilungsleiter Alexander Jacob. Denn momentan ist in Leithe „eine echte Drucksituation entstanden“, gibt Jacob zu: „Das lässt sich ganz leicht an zwei Fakten festmachen: Wir haben noch kein Heimspiel gewonnen und wir sind seit acht Spielen sieglos. Da würden drei Punkte zu Hause richtig gut tun.“
Mit der heutigen Partie verabschiedet sich Leithe bereits in die Winterpause - am kommenden Wochenende hat der Aufsteiger spielfrei. „Das wäre ganz wichtig, dass wir Herne auf Distanz halten. Wir wollen über Weihnachten nicht auf die Tabelle schauen und uns auf einem Abstiegsplatz sehen.“ Ob sich die Leither im Kampf um den Klassenerhalt noch verstärken, soll sich bald entscheiden. Gespräche wurden bereits geführt.

Autor:

Mehr zum Thema

Rubriken

Kommentieren