Die Grippewelle ist über den TuS Heven hinweggefegt.

TUS HEVEN/VFB SCHWELM: Wittener Wechselspiele

03. Dezember 2006, 09:50 Uhr

Die Grippewelle ist über den TuS Heven hinweggefegt.

Die Grippewelle ist über den TuS Heven hinweggefegt. „Zum Glück war das vergangene Wochenende spielfrei“, sagt TuS-Trainer Oliver Gottwald. „Ansonsten hätten wir aus dem letzten Loch gepfiffen.“ Die Situation im Hevener Krankenlager hat sich vor dem heutigen Spiel gegen den VfB Schwelm indes kaum verbessert. „Ich hatte unter der Woche nur 12, 13 Mann beim Training.“

Einer gibt dabei besonders Gas: Benjamin Lenhart ist zum neuen Stammtorwart aufgestiegen. Der junge Schlussmann hat Holger Lichottka abgelöst, der zur Winterpause seinen Wechsel zum Ortsrivalen und Verbandsligisten TuRa Rüdinghausen angekündigt hat. Zurzeit lodert noch ein Ablösestreit zwischen den beiden Wittener Vereinen - im schlechtesten Fall droht Lichottka eine halbjährige Sperre.

„Ich verliere mit Holger einen sehr guten Mann“, sagt Gottwald. „Aber Benjamin ist der Torwart der Zukunft. Ich habe keine Bauchschmerzen, ihn ins Tor zu stellen. Er war bei seiner Premiere gegen Leithe nervös, hat aber sehr gut gespielt.“ Zur Rückrunde wird der Konkurrenzkampf im Tor neu entfacht: Markus Mozin nimmt den entgegengesetzten Weg und wechselt von Rüdinghausen nach Heven. Abwanderungsgedanken trug auch Hevens Verteidiger Peter Kluth vor sich her. Gottwald hat ihn aber motiviert, den Konkurrenzkampf in der Abwehr zur Rückrunde noch einmal anzunehmen.

Beim heutigen Kontrahenten VfB Schwelm gilt es weiter, im Abstiegskampf zu bestehen. „Wir brauchen noch ein paar Punkte bis zur Winterpause“, sagt VfB-Trainer Marc Dülm. Und ganz chancenlos sieht er seine junge Mannschaft in Heven nicht: „Warum sollen wir da nicht ein Pünktchen mitnehmen?“ Der spielfreie Sonntag tat den Schwelmern gut. „Die letzten Wehwehchen sind auskuriert.“ Auch in Schwelm hatte eine Grippenwelle einige Spieler flach gelegt.

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