Nach dem Durchatmen aufgrund des spielfreien Sonntags steht heute zum Herbstrunden-Endspurt ein wichtiges Spiel an, das für die beiden Dortmunder Klubs richtungsweisenden Charakter haben könnte - im Rennen um die Spitzenplätze ebenso wie im Abstiegskampf.

HOMBRUCH/WICKEDE: Richtungsweisendes Spiel zum Endspurt

03. Dezember 2006, 09:49 Uhr

Nach dem Durchatmen aufgrund des spielfreien Sonntags steht heute zum Herbstrunden-Endspurt ein wichtiges Spiel an, das für die beiden Dortmunder Klubs richtungsweisenden Charakter haben könnte - im Rennen um die Spitzenplätze ebenso wie im Abstiegskampf.

Nach dem Durchatmen aufgrund des spielfreien Sonntags steht heute zum Herbstrunden-Endspurt ein wichtiges Spiel an, das für die beiden Dortmunder Klubs richtungsweisenden Charakter haben könnte - im Rennen um die Spitzenplätze ebenso wie im Abstiegskampf. Allein der HSV blieb durch das Verbandspokalspiel in Erkenschwick einigermaßen im Rhythmus. Wenngleich sich die Enttäuschung über das „erwartete Aus“ dabei in Grenzen hielt, konnte Trainer Samir Habibovic den gezeigten Leistungen seiner Schützlinge dennoch positive Erkenntnisse abgewinnen. „Natürlich waren die Jungs etwas niederschlagen, nachdem sie eine Stunde so glänzend mitgehalten hatten“, aber auf diese Leistung will der Coach im Kampf um eine Spitzenposition aufbauen. „Insgesamt war‘s ein schönes Erlebnis, dass uns vielleicht auch in der Meisterschaft weiter bringen wird.“ Ob Tobias Diderich heute im Derby gegen Wickede spielen kann, bleibt bis zuletzt fraglich, nachdem er bei einem Sturz eine Prellung der Kniescheibe erlitten hat.

Sicher ist dagegen der erste Ligaeinsatz von Martin Wiercimok für die Westfalia, der sein erstes Testspiel beim VfB Westhofen erfolgreich absolvierte. Auch wenn sich Trainer Rainer Mattukat noch nicht definitiv festlegen will, neigt er zu einer taktischen Variante. „Das Wechselspiel zwischen Martin und unserem Libero Marko Schott klappt inzwischen schon recht gut, das könnte unser Angriffsspiel zusätzlich beleben.“ Gegen den HSV kann der Coach aber auch wieder auf Marcel Städter und Stefan Graf, die in Westhofen beruflich bedingt fehlten, sowie den wieder genesenen Jens Müller zurückgreifen. Auch bei Marco Nagel, der wegen einer Oberschenkelzerung zuletzt nicht mitwirken konnte, sieht es wieder etwas besser aus. Kapitän Axel Schmeing dürfte gegen seinen Ex-Klub ebenso hochmotiviert zu Werke gehen wie umgekehrt der Neu-Hombrucher Martin Ringwelski.

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