Marc Dülm ist wieder solo - zumindest auf dem Fußballplatz. Michael Roschke, mit dem der Schwelmer Trainer zusammen den VfB in die Landesliga geführt hatte, hat am vergangenen Sonntag seinen Rücktritt bekannt gegeben.

VFB SCHWELM/HOMBRUCHER SV: Roschke-Abgang „schnell verkraften“

19. November 2006, 09:03 Uhr

Marc Dülm ist wieder solo - zumindest auf dem Fußballplatz. Michael Roschke, mit dem der Schwelmer Trainer zusammen den VfB in die Landesliga geführt hatte, hat am vergangenen Sonntag seinen Rücktritt bekannt gegeben.

Marc Dülm ist wieder solo - zumindest auf dem Fußballplatz. Michael Roschke, mit dem der Schwelmer Trainer zusammen den VfB in die Landesliga geführt hatte, hat am vergangenen Sonntag seinen Rücktritt bekannt gegeben. „Das müssen wir jetzt schnell verkraften“, sagt Dülm. „Und am besten schon gegen Hombruch drei Punkte holen.“

Der Abgang von Michael Roschke verlief völlig sauber - entgegen aller Spekulationen, die durch die Schwelmer Lokalpresse gingen. Dahinter stecken ganz banale berufliche Gründe. Roschke ist jobtechnisch stärker eingebunden und entschied sich selbst für einen Rückzug. „Das hatte sich schon angedeutet“, weiß Dülm. Die ganz große Überraschung war es also nicht, als Roschke vor dem Herbede-Spiel seine Entscheidung bekannt gab. „Wir hatten eine schöne Zeit zusammen“, blickt Dülm zurück.

Schon heute steht der Trainer alleine auf der Schwelmer Kommandobrücke. Neben ihm ein neuer „Co“: Volker Waßmann wird den Cheftrainer künftig unterstützen. „Wir arbeiten schon jahrelang gut zusammen“, lobt Dülm. „Volker hat viel Erfahrung, kann unheimlich gut ein Spiel lesen.“

Das Saisonziel heißt natürlich weiter Klassenerhalt. Durch die 0:6-Packung in Herbede ist Schwelm auf den ersten Abstiegsplatz gerutscht. Die wiedererstarkten Herner sitzen dem VfB schon punktgleich im Nacken. „Und die Spiele werden nicht einfacher“, weiß Dülm. Heute Hombruch, dann Heven. „Es könnte noch eng werden bis zur Winterpause.“

Kontrahent Hombruch hingegen hat die Erfolgsspur wiedergefunden. Großen Anteil daran hat die HSV-Offensive: Die 25 Saison-Treffer werden in der Liga nur von Spitzenreiter Herbede überboten. „Wir sind schwer auszurechnen“, freut sich Trainer Samir Habibovic, „denn wir haben viele Spieler, die Tore machen können.“ Vorneweg Savvas Savvidis, der mit sieben Treffern auf Platz vier der Torjägerliste steht.

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