Nachdem der TuS Wengern in den letzten Fußball-Landesliga-Partien durchaus zu überzeugen wusste, musste er vergangene Woche wieder einen herben Rückschlag hinnehmen.

TuS Wengern/Hombruch: HSV mit 6:0 Kantersieg im Testspiel

05. November 2006, 09:29 Uhr

Nachdem der TuS Wengern in den letzten Fußball-Landesliga-Partien durchaus zu überzeugen wusste, musste er vergangene Woche wieder einen herben Rückschlag hinnehmen.

Nachdem der TuS Wengern in den letzten Fußball-Landesliga-Partien durchaus zu überzeugen wusste, musste er vergangene Woche wieder einen herben Rückschlag hinnehmen. In Witten kam das Team von Trainer Dean Caschili gleich mit 0:3 unter die Räder und verpasste somit erst einmal den Anschluss an das Tabellenmittelfeld. „Klar, Herbede hatte den Sieg verdient. Meiner Mannschaft musste ich den Vorwurf machen, dass sie nach den ersten beiden Gegentoren das Spielen aufgegeben hat und völlig in Lethargie verfallen war“, räumte der TuS-Coach die Ursache für die Niederlage ein. Dabei stand Wengern wieder gut gestaffelt und ließ wenig Tormöglichkeiten zu. Doch das Manko der Wengeraner liegt im Verwerten von Chancen. So brachte es Goalgetter Jan Wilkus fertig, binnen fünf Minuten aus drei Metern freistehend zu vergeben und anschließend am Aluminium zu scheitern.

Auf ähnliche Taten will sich der heutige Gegner aus Hombruch nicht verlassen. Nach dem spielfreien Wochenende soll nun wieder die Tabellenspitze ins Visier genommen werden. Da kam es Trainer Samir Habibovic gerade recht, dass die Mannschaft unter der Woche mit 6:0 erfolgreich beim Dortmunder Bezirksligisten TuS Körne testete. „Wir waren sehr agil und haben viele Tore erzielt. Aber der Gegner musste auch ersatzgeschwächt ins Spiel gehen“, will er den deutlichen Sieg seiner Mannschaft aber auch nicht allzu hoch hängen. „Wichtig war vor allem, dass wir im Spielrhythmus bleiben und sich auch einige Akteure aus der zweiten Reihe nachhaltig empfehlen konnten.“

In Wengern wartet auf den HSV allerdings ein ganz anderer Gegner. „Wengern ist sehr spielstark und hat gerade zu Hause schon sehr gute Spiele abgeliefert“, wissen die Hombrucher, was sie heute zu erwarten haben. Doch auch die Mannschaft von der Deutsch-Luxemburger-Straße hat sich zunehmend stabilisiert und kann in Wengern ein gehöriges Wörtchen mitreden.

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