Nach zwei Last-Minute-Siegen in Folge kann Herbedes Trainer Helge Martin auf dieses späte Glücksgefühl im heutigen Spiel gegen Wacker Bismarck gerne verzichten.

HERBEDE/RW BISMARCK: Wacker glaubt weiter an sich

24. September 2006, 09:43 Uhr

Nach zwei Last-Minute-Siegen in Folge kann Herbedes Trainer Helge Martin auf dieses späte Glücksgefühl im heutigen Spiel gegen Wacker Bismarck gerne verzichten.

Nach zwei Last-Minute-Siegen in Folge kann Herbedes Trainer Helge Martin auf dieses späte Glücksgefühl im heutigen Spiel gegen Wacker Bismarck gerne verzichten. Aber auch wenn die Gäste aus Gelsenkirchen noch keinen Punkt auf ihrem Konto haben, ist Martin sicher, dass die Partie kein Selbstläufer wird. „Das Vertrauen in die eigene Stärke ist eine der wichtigsten Tugenden im Fußball. Gegen Wacker müssen wir von Anfang an daran glauben, dass wir die bessere Mannschaft sind“, will der Coach allerdings auch keine Zweifel daran aufkommen lassen, wer am Ende die drei Punkte einfahren wird.

„Wichtig ist, dass wir sofort Druck auf den Gegner ausüben“, gibt Martin die Richtung vor. „Wenn wir dann das Spieltempo hoch halten und in den entscheidenden Momenten die Tore erzielen, sollten wir das Spiel zu unseren Gunsten gestalten können.“ In den Kader kehren voraussichtlich mit Knut Hartwig und Wojtek Meinert zwei etablierte Kräfte zurück.

Unverändert dagegen die Situation beim Tabellenletzten aus Bismarck. Auf Entspannung an der Verletztenfront wartet Trainer Jürgen Göbel vergebens. Doch die Hoffnung auf ein erstes Erfolgserlebnis bleibt lebendig. „Wir müssen weiter an uns und an unsere Chancen glauben“, kann der Coach nur Geduld predigen. „Gegen Brambauer haben wir nicht schlecht gespielt. Davon müssen wir leben und uns langsam aus dem Sumpf herausziehen.“

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