TuS-Trainer Oliver Gottwald hat eine freche SMS in seinem Urlaub bekommen:

HEVEN/ERLE: Trainer Oliver Gottwald wartet auf die „vermeintlich leichteren Gegner“

24. September 2006, 09:38 Uhr

TuS-Trainer Oliver Gottwald hat eine freche SMS in seinem Urlaub bekommen:

TuS-Trainer Oliver Gottwald hat eine freche SMS in seinem Urlaub bekommen: „Bleib‘ noch ein paar Wochen, dann gewinnen Deine Jungs auch weiter.“ Erst als sich der Hevener Trainer in den Süden verabschiedet hatte, platzte bei seiner Mannschaft der Knoten. Heute gegen Erle sitzt Gottwald wieder auf der Trainerbank und will eine Serie starten: „Wir müssen Stabilität bekommen.“

Mit den Gelsenkirchenern kommt noch einmal ein „Brocken“, wie Gottwald warnt: „Ich muss zugegeben, dass ich Erle gar nicht so stark auf der Rechnung hatte. Aber bei ihren bisherigen Ergebnissen sind schon einige Hausnummern dabei gewesen.“ Nach diesem Spieltag folgen für den TuS die Partien „gegen die vermeintlich leichteren Gegner“, wie Gottwald vorausschaut. Mit Herne und Bismarck warten dann nämlich die Abstiegskandidaten auf den TuS Heven. „Es wäre deshalb umso wichtiger, dass wir es jetzt schaffen, den Anschluss an die Tabellenspitze zu halten.“

Erles Trainer Mike Dierig will das mit einer verstärkten Defensive verhindern. „Unsere Offensive hat zwar bislang sehr stark ausgesehen, aber für unsere Verhältnisse haben wir viel zu viele Gegentore kassiert. Die Zahlen belegen das: Mehr Tore als Erle (14) hat nur Tabellenführer TuS Eving (23) geschossen. Dafür weisen aber auch nur drei Mannschaften mehr Gegentreffer als die „08er“ (12) auf.

Ein grundsätzliches Problem in der Abwehr sieht Dierig aber nicht: „Das sind zum großen Teil individuelle Fehler und Unaufmerksamkeiten. Die müssen wir abstellen.“ Vor allem, weil Dierig vor der Wittener Offensive Respekt hat. „Sie sind im Angriff sehr stark. Für ihren Leistungsstand stehen sie in der Tabelle viel zu niedrig.“

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