Liga-Start zur Sportschau-Zeit: Der TuS Eving und der Hombrucher SV treffen Samstagabend in einem echten Saisonauftakt-Spiel aufeinander

EVING/HOMBRUCH: Stadtduell vorgezogen

ms
11. August 2006, 11:26 Uhr

Liga-Start zur Sportschau-Zeit: Der TuS Eving und der Hombrucher SV treffen Samstagabend in einem echten Saisonauftakt-Spiel aufeinander

Liga-Start zur Sportschau-Zeit: Der TuS Eving und der Hombrucher SV treffen Samstagabend in einem echten Saisonauftakt-Spiel aufeinander. Das Dortmunder Derby ist auf den Samstag (18 Uhr) vorverlegt worden – mit der Hoffnung auf eine große Kulisse. „Wir hoffen, dass die Bude richtig voll wird“, sagt TuS-Trainer Thomas Biller. Die Evinger Verantwortlichen träumen von einer vierstelligen Zuschauerzahl.
Die Fernseh-Konkurrenz der Sportschau fürchtet Biller nicht. „Borussia spielt ja schon Freitagabend. Und dieses Derby gegen Hombruch interessiert in Dortmund einfach viele.“ HSV-Trainer Samir Habibovic ist gleicher Meinung: „Es werden richtig viele Leute dabei sein. Eigentlich alle aus dem Dortmunder Fußball, die ich kenne, haben angekündigt zu kommen.“

Und Derbyfieber heißt: Die Mannschaften müssen nicht großartig motiviert werden. „Eving ist die Mannschaft, die aufsteigen will“, sagt Habibovic. „Da gibt es für uns bei der Einstellung keine Probleme. Alle sind heiß auf die Saison. Das wird sofort ein richtiger Highlight.“

Was den jungen Hombrucher Trainer freut: Seine Männer sind aus dem Trainingsloch heraus, in das sie während der Vorbereitungszeit gefallen waren. „Die ersten Wochen waren richtig gut, da sind wir an die Grenze gegangen.“ Aber: Es folgten zwei richtige schlechte Spiele. Mit dem Pokalsieg über Sprockhövel am vergangenen Wochenende war Schluss mit diesem Durchhänger. Hombruch hofft jetzt auf das große Pokallos. „Wir wollen in der nächsten Runde die BVB-Reserve“, hofft Habibovic. Personell sind die Hombrucher für den Saisonstart gut aufgestellt. Alle Mann an Bord, meldet der Trainer. Nur Neuzugang Savvas Savvidis kam erst diese Woche aus dem mehrwöchigen Urlaub wieder, wird Samstagabend erst einmal auf der Bank sitzen.

Die Savvidis-Brüder sind aber auch nicht die Spieler, die Evings Trainer Biller fürchtet. „Viel wird davon abhängen, ob wir einen Tobias Diderich in den Griff bekommen“, sagt Biller. Die Evinger Vorbereitung lief nicht ideal, der ohnehin kleine Kader schrumpfte durch einige Verletzungen weiter. Osman Erdogan hat Probleme mit dem Meniskus, Sascha Roesler mit der Patellasehne. Hinzu kommt der geplatzte Wechsel von Dominik Tempel, der eigentlich als Neuzugang vom Oberligisten Rot-Weiß Oberhausen vermeldet worden war. „Es macht aktuell den Anschein, als könnte der Kader zu klein sein“, meint Biller. Aber: Eving will erst einmal in die Saison gehen, um dann zu schauen, ob noch Verstärkungen nötig sind. „Die Stammformation steht, außerdem haben wir mit Karim Bouzerda aus Brambauer einen starken Mann für die Offensive und mit Malte Schulze-Happe einen starken Torwart hinzu bekommen.“

Autor: ms

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