Die Ansprüche beim Hombrucher SV sind gesunken. Über Jahre hinweg spielte der HSV eine gewichtige Rolle im Dortmunder Amateurfußball. In der neuen Saison ist Trainer Samir Habibovic mit wenig zufrieden:

HOMBRUCH: Mehr Quantität und Qualität

08. August 2006, 15:09 Uhr

Die Ansprüche beim Hombrucher SV sind gesunken. Über Jahre hinweg spielte der HSV eine gewichtige Rolle im Dortmunder Amateurfußball. In der neuen Saison ist Trainer Samir Habibovic mit wenig zufrieden:

Die Ansprüche beim Hombrucher SV sind gesunken. Über Jahre hinweg spielte der HSV eine gewichtige Rolle im Dortmunder Amateurfußball. In der neuen Saison ist Trainer Samir Habibovic mit wenig zufrieden: „Wir wollen nichts mit dem Abstieg zu tun haben.„
Vier Punkte trennten die Hombrucher am Ende einer verrückten Saison 2005/2006 von den Abstiegsplätzen – in einer Liga, in der zwei Drittel der Mannschaften bis zu den letzten Spieltagen zittern mussten. „Wir haben uns letzte Saison unnötig in Schwierigkeiten gebracht„, meint Habibovic. So weit soll es nicht mehr kommen: Hombruch hat sich quantitativ und qualitativ verstärkt - jede Position ist doppelt besetzt. Drei Abgängen stehen sieben neue Spieler gegenüber. Die bekanntesten Namen tragen zwei Brüder aus Griechenland: Niko und Savvas Savvidis. Beide haben zuletzt in der Bezirksliga bei Makedonikus Hagen gespielt, bringen aber viele Jahre höherklassige Erfahrung mit. „Sie haben nichts verlernt„, sagt Habibovic grinsend.
Hinzu kommen drei weitere Spieler für das Mittelfeld: Aus Mengede kehrt Azuka Ede zurück nach Hombruch, von Arminia Marten wechselt Christoph Foitzik an die Deutsch-Luxemburger Straße und vom TSC Eintracht kommt Philipp Siemon. Den Konkurrenzkampf im Tor soll der Ex-Schwerter Mike Piepenburg fördern. „Jeder wird seine Chance erhalten„, kündigt Habibovic an. Im Trainingslager in Carolinensiel arbeitete die Mannschaft zumindest schon an der Kameradschaft.
Sorgen bereitet Habibovic nur das Auftaktprogramm der Saison: Gleich im ersten Spiel geht es zum Stadtrivalen und Top-Favoriten TuS Eving. Es folgen Partien gegen die ebenfalls hoch gehandelten Mannschaften vom BV Brambauer, SV Herbede und den TuS Heven. „Da wissen wir gleich, wo wir stehen„, so Habibovic.

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