SV HOHENLIMBURG 1910: „Bei Punktverlust ist der Zug abgefahren“

10. Dezember 2006, 09:10 Uhr

Im Kirchenberg-Stadion herrscht momentan Ratlosigkeit. Nach der überraschenden 1:0-Niederlage gegen den SV Rothemühle am vergangenen Wochenende hat sich der Abstand zur Tabellenspitze bereits auf sechs Punkte erhöht.

Im Kirchenberg-Stadion herrscht momentan Ratlosigkeit. Nach der überraschenden 1:0-Niederlage gegen den SV Rothemühle am vergangenen Wochenende hat sich der Abstand zur Tabellenspitze bereits auf sechs Punkte erhöht. Das Hauptmanko ist schnell ausgemacht: „Die Chancenverwertung war eigentlich unser einziges Problem. Wenn man aus fünf, sechs Hundertprozentigen kein Tor macht, ist es klar, dass der Gegner auch mal zum Zug kommt. Im Endeffekt unterscheidet uns dies von einer Spitzenmannschaft, die aus wenigen Gelegenheiten das Maximale herausholt“, analysiert „Zehner“-Coach Andreas Bolst und fügt an:

„Mit sechs Punkten Rückstand auf Dröschede und vier auf Haspe sind wir erstmal aus dem Titelrennen. Dass Rothemühle gegen uns das erste Mal in dieser Saison ohne Gegentor blieb, ist bezeichnend.“ In der heutigen Partie gegen TuS Erndtebrück II zählt deshalb nur ein Sieg. „Das sind absolute Pflichtpunkte. Jeder sollte wissen, worum es geht. Bei einem Punktverlust ist der Zug nach oben abgefahren“, mahnt der Trainer. Diesen Worten ist kaum noch etwas hinzu zu fügen. Für die „Roten“ zählt heute nur ein „Dreier“, um zur Rückrunde mit genesenem Kader wieder angreifen zu können.

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