Die so genannte Kluft zwischen Anspruch und Realität scheint sich im Kirchenberg-Stadion immer weiter auszuprägen.

SVH: Bolst senkt vor Spiel gegen Olpe die Ansprüche

19. November 2006, 12:13 Uhr

Die so genannte Kluft zwischen Anspruch und Realität scheint sich im Kirchenberg-Stadion immer weiter auszuprägen.

Die so genannte Kluft zwischen Anspruch und Realität scheint sich im Kirchenberg-Stadion immer weiter auszuprägen. Mit dem 3:2-Erfolg über die „Zehner“ sorgte der VSV Wenden am letzten Sonntag für die Überraschung des Spieltags. Die Stimmung von SVH-Coach Andreas Bolst war merklich angekratzt: „Das Ergebnis ist eine absolute Enttäuschung. Wir haben viel zu hektisch agiert und den entscheidenden Willen zum Sieg vermissen lassen. Im Endeffekt haben wir es nicht geschafft, den Abwehrriegel von Wenden zu knacken. Dann hat man es auch nicht verdient zu gewinnen.“

In Hohenlimburg scheint man daher mittlerweile etwas tiefer zu stapeln und weist Meisterschaftsansprüche vorerst von sich: „Ich bin zu der Erkenntnis gekommen, dass wir nun erstmal nicht nach oben schauen, sondern einfach punkten sollten. Alles andere ergibt sich dann.“ Im heutigen Heimspiel gegen die SpVg Olpe erwartet der Trainer vor allem Entschlossenheit von seinen Jungs: „Es wird nicht auf Kombinationsfußball ankommen, sondern darauf, richtig in die Zweikämpfe zu gehen. Die aggressivere Mannschaft ist heute im Vorteil.“ Bis zur Winterpause wollen sich die „Zehner“ wieder eine gute Ausgangsposition erarbeiten: „Wir sind jetzt dazu verdammt, jeweils dreifach zu punkten“, mahnt Bolst. Ob seine Mannschaft dieser Art Druck in Anbetracht der zurzeit sehr dünnen Spielerdecke stand hält, wird sich zeigen.

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