Nach einem 1:1-Remis gegen den Hasper SV, bei dem für die „Zehner“ auch durchaus mehr drin gewesen wäre, hat die Truppe von Trainer Andreas Bolst heute gegen den SSV Hagen die Möglichkeit, doch noch ein Derby für sich zu entscheiden.

SV HOHENLIMBURG/SSV HAGEN: Die Derby-Wochen gehen weiter

22. Oktober 2006, 12:22 Uhr

Nach einem 1:1-Remis gegen den Hasper SV, bei dem für die „Zehner“ auch durchaus mehr drin gewesen wäre, hat die Truppe von Trainer Andreas Bolst heute gegen den SSV Hagen die Möglichkeit, doch noch ein Derby für sich zu entscheiden.

Nach einem 1:1-Remis gegen den Hasper SV, bei dem für die „Zehner“ auch durchaus mehr drin gewesen wäre, hat die Truppe von Trainer Andreas Bolst heute gegen den SSV Hagen die Möglichkeit, doch noch ein Derby für sich zu entscheiden. „Natürlich waren wir nach dem Spielverlauf gegen Haspe nicht mit einem Punkt zufrieden. Besonders in der zweiten Hälfte haben wir dominiert. Gegen den SSV wird es jedoch genau so schwierig wie gegen den HSV. Die Mannschaft steht nicht zu Unrecht im oberen Tabellendrittel und gehört für mich zu den besten Teams der Liga“, erklärt Bolst respektvoll.

Die Stärken des heutigen Gastes scheinen auch bereits ausgemacht: „Der SSV steht besonders in der Defensive sehr stabil. Offensiv müssen wir auf Dogan Okumak, Thomas Blaut und Salvatore Scapolaro Acht geben.“ Bis auf Nico Deller, der wegen Verdacht auf Rheuma ausfällt, kann der SVH-Coach aus dem Vollen schöpfen.

Sein Kollege aus dem Ischelandstadion hat da schon größere Probleme. Mit Bektas Bilgilisoy (Sprunggelenksprobleme) und Paul Polok (Sperre bis 29. Oktober) fallen gleich zwei Leistungsträger aus. Nach dem souveränen 3:0-Erfolg über RW Lennestadt-Grevenbrück in der letzten Woche ist SSV-Trainer Markus Gerwien jedoch trotzdem guter Dinge: „Am vergangenen Wochenende kamen wir frühzeitig gut ins Spiel und sind teilweise cleverer aufgetreten als in den Partien zuvor. Gegen Hohenlimburg wird es darauf ankommen, dass wir Spieler wie Christoph Pajdzik, Markus Berg und Navil Abrini bestmöglich aus dem Spiel nehmen. Wir werden auf jeden Fall mit einer breiten Brust im Kirchenberg-Stadion auflaufen“

Da man beim SSV in den Vergleichen mit der direkten Konkurrenz aus Haspe und Dröschede jeweils den Kürzeren zog, stehen die Jungs von Markus Gerwien unter Zugzwang. Der Coach wird aller Voraussicht nach der Elf vom letzten Sonntag das Vertrauen schenken und hofft auf tatkräftige Unterstützung aus den eigenen Reihen: „Wir wollen im Mittelfeld kompakt stehen und versuchen, für das ein oder andere Überraschungsmoment zu sorgen. Ich denke, auf 70 bis 100 SSV-Anhänger können wir zählen.“

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